Montag, 31. Oktober 2011

WENN LEIDEN LEIDEN_SCHAF(F)T



WENN LEIDEN LEIDEN_SCHAF(F)T


Advent.
Der Tisch in Flammen.
Gefühle brennen.
Gedanken schweifen fern.
Blicke -
Ein Suchen -
Noch was?
Drei paar Augen.
Zwei Brillen sehen auf zur Decke.
Falten im Gesicht.
Falten im Gemüt.
Wo bleibt Es?
Wer war Es?
Wer sprach ein Wort?

(c) picture&poem by: ChapTer Kronfeld





Sonntag, 30. Oktober 2011

ERARE HUMANUM EST

{Poem als Anagramm HIER}

ERARE HUMANUM EST


Wirres Mein.
Klares Dein.
Am Tresen der Zweisamkeit.
Flucht nach Hause.
Mensch, begreife.
Zum Reden braucht es mehr,
Als zwei Ohren.

(c)  picture&poem by: ChapTer Kronfeld






Samstag, 29. Oktober 2011

SCHOeNHEIT

SCHÖNHEIT


Schönheit manifestiert,
Hinter dem Lack,
Sich in der Seele
Und nicht im Geschmack.

(c)  picture&poem by: ChapTer Kronfeld



Montag, 24. Oktober 2011

MEMENTO MORI

[denke d'ran,zu sterben]

MEMENTO MORI

Warum soll ich Denken.
Einer wird lenken.
Oder Zwei ?
Oder Drei ?
Dann ist's vorbei.



(c)  picture&poem by: ChapTer Kronfeld





DEMENZ

http://uzdz.blogspot.de/2016/11/verssegen-vs-vergessen-frapalymo-17nov16.html



DEMENZ

Der Tote, der Töter  
Vom Dasein und vom Sinn.
Der Bote , der Löter,
Verbinder im System.
Verrammelt, Vergammelt,
Nur Maden halten's aus.
Versammelt im Körper,
Verwesend hinter'm Haus.
 
  Die Schmerzen so tröge.
Ein Fühlen ohne Weh.
Das Leben, ein Zustand.
Nur Angst ich hier seh'.
Selbst Frühzeiterinnerung
Und liebevolles Jetzt.
Vergessene Hoffnung.
Gefühl nicht gesetzt.
 
 Der Zeitplan läuft rückwärts 
 Die Uhren bleiben steh'n.
Das Alter im Spätherbst.
Die Jugend wird geh'n.
So lern' ich die Frage
Im Jetzt meines Todes,
Als Schatten der Waage,
des eig'nen Quellcodes.
 
(c)  picture&poem by: ChapTer Kronfeld 






Mittwoch, 19. Oktober 2011

ORGANSPENDE



ORGANSPENDE

So, wir spenden ein Organ.
Wird es wachsen im Orkan?
In der Wirrheit, fremden Lebens.
Hoffnung hofft so oft vergebens.

Hirntod.
Zeh'ntod.
Füße kalt.
Kniee, Hände. Wer gibt Halt?
Diesem Treiben uns'res Lebens.
Gier nach Gelde, oft vergebens.

Tod?
Wieso?
Du?
Oder Ich?
Ich will schwimmen wie ein Fisch.
In dem trüben Übergang.
Engels'chöre.
Hör' Gesang.

Und dann seh' ich plötzlich Lichter.
Fühl' mich leichter, sehe Dichter.
Seh' den Goethe, seh' Herrn Kant.
Und der Tod reicht mir die Hand.

Hirntod. Zeh'ntod. Füße kalt.
Kniee, Hände.
Wer ruft Halt?
Zittern.
Einmal noch vergebens.
Dies' ist Endpunkt, eines Lebens.

Und der Strom wird abgestellt.
Schläuche weg.
So ist die Welt.
Eines bleibt uns doch hinieden,
Die Gewissheit, es gäb' Frieden.

 
(c) picture & poem by: ChapTer Kronfeld






Dienstag, 18. Oktober 2011

ENDE DES ANFANGS


Veranstaltungs Plakat

ENDE DES ANFANGS


Ich lebe - also bin ich.
Ich sehe - also denke ich mich.
Zeugen waren keine anwesend.
Und dennoch wurde geteilt.
Gezeugt - Geteilt - Vermehrt.
Ein Klumpen Lebendiges.
Im Meer der Ahnungen.
Wirre Verstrickung eines Bauplanes.
Kaos als einzelner frame.
Leben ?
Ist es das ?
Ende, Was bist du ?


(c)picture&poem by: (c)ChapTer Kronfeld




 

DER BEWEGTE PUNKT ALS STRICH


Veranstaltungs Plakat


DER BEWEGTE PUNKT ALS STRICH


Ein Punkt, mit keiner Dimension
Will beamen sich, wie ein Atom.
Mit Power raus, aus seiner Welt.
Er hats versprochen, ob er's hält?

Ein Anlauf, nochmal, jetzt ein Sprung
Ihm wird jetzt schwindlig rundherum.
Er bläht sich auf, wie eine Pinie
des Zeichners Hand, zieht eine Linie.

Die Linie hat nun Dimension
Sie schreit nach Breite, ohne Hohn.
Nur Eine, aber immerhin,
Ich will 'ne Fläche, das macht Sinn.

So denkt sie sich und dehnt sich aus.
Ich bin der Star, holt mich nicht raus.
'Ne Fläche bin ich, - jetzt bereit.
Sie ist es wirklich, lang und breit.

Nun kann mein Zeichner immerhin
Auf Blätter malen, wie's sein Sinn
Ihm eingibt, seiner Künstlerhand.
Das Bild wird fertig, ohne Rand.



(c)picture&poem by: (c)ChapTer Kronfeld




 
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