Dienstag, 23. Oktober 2012

EPITAPH UND PROLOG EINER SIGNIFIKANZ



EPITAPH UND PROLOG EINER SIGNIFIKANZ


Und wiedermal im Herbst gestemmt.
Die Kunst genossen, voll enthemmt.
Begeistert sind wir nun berührt.
Das Festival, es hat verführt.
Zum Positiven war's gedacht.
Kunstint'ressierte hat's gebracht.
Konsens zu zeigen war es heut'.
Das Ziel erreicht, mit vielen Leut'.

Kueper, Zause und die Alten.
Weggefährten, ohne halten
Planen schon die Numero Drei.
Ganz im Stillen, ohn' Geschrei.
Treffen sich zum Fabulieren.
Massenhaft, organisieren.
Viele sind betört noch heute.
Auf zum dritten Fest, ihr Leute.


    (c) picture&poem by: ChapTer Kronfeld







Freitag, 5. Oktober 2012

EXPRESSION DER HOFFNUNG



EXPRESSION DER HOFFNUNG

Jauchzend,
Springend,
Fröhlich tanzend,
Sehnen wir den Herbst herbei.
Oh, wie lechzend wir ihn suchten.
Fanden schließlich ohne Reu'.
Eine Zeit im Lauf des Jahres.
Voller Leben, prall gefüllt.
Wenn die Andren lamentieren
Im Gemütskleid,
Streng verhüllt.

Dann die Tore unsrer Herzen,
Öffnen wir mit Zauberkraft.
Dieser Mächte dunkle Schatten,
Wandeln wir zu Lebenssaft.
Steh'n im Lichte, mit dem Willen.
Fest verankert und dem Ziel.
Eines Tags hat unsre Erde,
Doch noch Wasser,
Unterm Kiel.

(c) picture&poem by: ChapTer Kronfeld





Montag, 17. September 2012

DIE STILLE DES WORTES IST DAS LICHT DER SCHATTEN



DIE STILLE DES WORTES IST DAS LICHT DER SCHATTEN

 
Was war zuerst in unserer Welt der Worte?
War es des Schattens Licht, der vielen Orte?
Der Orte, in uns, um uns, und auch rundherum.
War‘n es Gedanken, schlau, verwegen, manche dumm?

Zu viele Fragen nach der Leere und dem Licht.

Des Geistes Schatten, nicht erkennbar aus der Sicht
Der Menschen, die da dumpf und unbeholfen sind.
Nur einfach, niemals dreifach, denken, wie ein Kind.

Ein Wesen kam zu forschen, nach dem Grund des Seins.

Blieb vor mir steh'n und fragte dann,
Sind wir nun Eins,
Mit allen Sonnen und den Worten dieser Welt.
Mit all dem Licht und auch dem Schatten,
Der uns hält?

Die Nacht kam auf und keiner sprach ein Satz zu viel.

In dieser stillen Zeit war Denken unser Ziel.
Nur schöne Worte,
Voller Strahlkraft,
Fanden schnell,
Das unsre Zukunft,
Voller Leben,
Immer hell.

(c) picture&poem by: ChapTer Kronfeld






Samstag, 8. September 2012

KLEBSTOFF



KLEBSTOFF


 Schon wieder kommt ein Tag daher.
Entblödet sich.

Ist ja nicht schwer,
Das Aufsteh'n.

Lange d'ran gewöhnt.
Der Blick nach draußen mich verhöhnt.
Nur Müll.

Ich seh' heut' d'rüber weg.
Trotz Yellow-Press, die zeigt uns Dreck.
Den And're werfen um sich 'rum.
Zu Viele lesen's, macht sie dumm.
Mancher, wird dabei verblöden,
Wenn Synapsen sich veröden.

Doch dann kommt das dicke Ende.
Der Verleger reibt die Hände.
Wieder zahlt der tumbe Leser.
Nur für Lüge, so wie dieser.
Die uns weis' macht,

Das nur Geld,
Kleister sei,

Für unsere Welt.

(c) picture&poem by: ChapTer Kronfeld







Dienstag, 4. September 2012

PHOBIE




PHOBIE


Mir ist so leer im Kopf,
Als wär' der Inhalt unterm Schopf
Verborgen heut'.
Seit acht Uhr dreißig,
Versuch' zu Denken und das fleißig.
Und immerfort ein Zwang im Hirn.
Fühl' mich verwurschtelt, wie ein Zwirn,
Wenn jener springt von seiner Rolle.
Ich fühl' mich wirklich nicht so tolle.

Heut' Nacht im Traum kam der Gedanke.
Mit Worten, bauen eine Flanke.
Zu meinem leeren Blatt Papier.
Doch nur ein Bleistift, liegt vor mir.
Ganz griffbereit.
Ich will ihn packen.
Nun wehrt er sich.
Mit starkem Hacken
Verhunzt das Sauding flott mein Buch.
Jetzt kann ich schreiben.
Es wird ein Fluch.

(c) picture&poem by: ChapTer Kronfeld






Mittwoch, 22. August 2012

MIR IST DANACH



MIR IST DANACH


Ich möchte etwas zerschlagen,
Weil mich diese Welt erschlägt.
Weil kein Mensch so etwas verträgt.
Seit Januar schlage ich Eier in die Pfanne
Im Dezember schlage ich meine eigene Tanne.
Ich will nicht mehr meinen Konkurrenten schlagen.
Ich will mich mit der ganzen Welt vertragen
Und ein Bein über das andere schlagen,
Mit Behagen,
Wenn ich sitze um Wurzeln zu schlagen.
Der Handwerker muss seine Unkosten draufschlagen.
Aber keine Eltern haben das Recht ihr Kind zu schlagen.
In der Bank könnte ich der Zinsen wegen, mit der flachen Hand auf den Schalter schlagen.
Ehrlich und mutig durchs Leben schlagen, sollte man täglich wagen.
Wenn der Fensterladen schlägt im Wind,
Ist es gut sich nach Hause zu schlagen zu Frau und Kind.
Wenn der Regen gegen die Scheiben schlägt,
Vergessen ein Streit und man sich schnell wieder verträgt.
Dann schlägt mein Puls doppelt so schnell.
Nach einem Donnerschlag wird der Himmel wieder hell.
Ich möchte etwas zerschlagen,
Weil mich diese Welt erschlägt.
Weil kein Mensch so etwas lange verträgt.
Wenn die Turmuhr sachte schlägt
Und die Nachtigall schlägt an
Und wir fragen uns wann, wann, wann,
Hat hat Stunde geschlagen,
Um die Geldgier der Bänker zu stoppen?
Die die ganze Welt nur foppen.
Wir müssen etwas zerschlagen,
Weil uns diese Geldgier erschlägt.
Weil kein vernünftiger Mensch,
 So etwas sein Leben lang erträgt.



    (c) picture&poem by: ChapTer Kronfeld





Montag, 9. Juli 2012

DAS EUROLIED

  DAS EUROLIED

(song of grasshoppers)


Destruktiv Brutal und Giftig.
Jeden Tag ein neues Gräu'l.
Losgelöst und nicht mal triftig',
Reißen Banken mit Geheul'
Uns das Inn're aus dem Leben.
Und wir dulden's ohne Grund.
Lasst uns Alle schnell erheben,
Laut zu schreien mit dem Mund.

Wenn die Banken sich vereinen.
Klauen's Geld der Bürger weg.
Fürchtet Volkszorn sich vor Keinem,
Denn Verbrecher die sind Dreck.
Und wir Alle wollen Leben,
Nie mehr zahlen ohne Grund.
Lasst uns Alle jetzt erheben,
Und gebrauchen uns'ren Mund.

Oft die Schlächter sich vereinen,
Und das Schlachtvieh köpfen lässt.
Last uns Alle dies' Verneinen,
Um zu Retten, letzten Rest.
Denn wir Alle wollen Leben,
Nie mehr betteln ohne Grund.
Lasst uns Freiheit jetzt erstreben.
Arm in Arm, fest im Verbund.

Schickt sie alle, diese Griefer.
Treibt sie in den eig'nen Wahn.
Denn sie stinken diese Miefer,
Leeres Hirn und fauler Zahn.
Denn wir wollen nicht mehr leiden.
Nie mehr ducken ohne Grund.
Lasst uns alles jetzt erstreiten.
Hand in Hand im Weltenrund.


    (c) picture&poem by: ChapTer Kronfeld






Montag, 12. März 2012

NACHTALB


NACHTALB


Vorgestern sicher.
Morgens Weckerklingeln.
In durchströmenden Distanzperspektiven,
Erste Zeitpunkte.
Wach?
Geöffnete Augenlider in konzertierten Zeitpunkten.
Träumer?
Nach Gefühl,
Und dort,
Tage erleben ein Unterbewusstsein
Bei wankenden Zimmerecken
In  abschätzbaren Standorten.
Amorphe Sehmuster platzieren zerlegte Fraktalflashs als Endzeitfilme im Hirnkino.
Märchenbücher schleudern blitzschnell reale Formenfluten
Durch intensive Gedankenritzen.
Übergänge jenseitiger Tunnel erschrecken die Zweifel.
Physisch, innehaltende, schwarze Sehreize, trudeln ohnmächtige Zeigefinger.
Unendliche Dunkel im Feuersturm der Rettungsanker
Sinnieren geistig forcierte Gesichtshälften.
Urplötzlich,
Abschätzend.
Körperlichkeit wechselt im Funktionsbereich der Spannungsgefühle.
Hintergrundgedächtnisse in schweren unterirdischen Systemen
Vertreiben höhlenartige amorphe Bildaufnahmen
Klarer fleckiger Horrorgedanken.
Schläfrige Unsicherheiten überschäumen fokuslose Szenarien.
Konzertierte wabernde Nebel bewegen existentielle Anhängsel
Und interaktive Höhlenwanderungen zeigen surrealistische Daseinsformen
In zweifelhafter Elevation.
 Frühlingshaftes Säuseln vermittelt kantenlose, totale Stille.
Violette Weltphantasien präsentieren rasende Ouvertüren in überschlagendem Tempo,
Durch mittige Sehfelder des Grauens.
Hier!
Sie gebieren ungeschönte Missetaten des Bösen.
Dokumentieren die Unvollkommenheit des Exodus, als Lösung.
Dann!
Befreiende Tiefatmungen durchfluten wundersame Alpträume.
In machtvollen, saftigen Orgien harmonisieren ungezwungene Stimmungswechsel
Die strukturierte Grausamkeit einer sehnsüchtigen Konzentration
Am Begrenzungsrand des über allem schwebenden Nachtalb.



(c) picture&poem by: ChapTer Kronfeld






 

Donnerstag, 1. März 2012

TRAUM EINES SURFER's

 

 

TRAUM EINES SURFER's


Ich kenne einen Herrn von Mega.
Der hat 'ne Frau, das ist die Meta.
Seit gestern, beide sind verbandelt.
Mit ihren Daten wird gehandelt.
Ergebnisse, so sagt Frau Emma,
Sind alle Zeit ein groß' Dilemma..


    (c) picture&poem by: ChapTer Kronfeld






 
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