Montag, 12. März 2012

NACHTALB


NACHTALB


Vorgestern sicher.
Morgens Weckerklingeln.
In durchströmenden Distanzperspektiven,
Erste Zeitpunkte.
Wach?
Geöffnete Augenlider in konzertierten Zeitpunkten.
Träumer?
Nach Gefühl,
Und dort,
Tage erleben ein Unterbewusstsein
Bei wankenden Zimmerecken
In  abschätzbaren Standorten.
Amorphe Sehmuster platzieren zerlegte Fraktalflashs als Endzeitfilme im Hirnkino.
Märchenbücher schleudern blitzschnell reale Formenfluten
Durch intensive Gedankenritzen.
Übergänge jenseitiger Tunnel erschrecken die Zweifel.
Physisch, innehaltende, schwarze Sehreize, trudeln ohnmächtige Zeigefinger.
Unendliche Dunkel im Feuersturm der Rettungsanker
Sinnieren geistig forcierte Gesichtshälften.
Urplötzlich,
Abschätzend.
Körperlichkeit wechselt im Funktionsbereich der Spannungsgefühle.
Hintergrundgedächtnisse in schweren unterirdischen Systemen
Vertreiben höhlenartige amorphe Bildaufnahmen
Klarer fleckiger Horrorgedanken.
Schläfrige Unsicherheiten überschäumen fokuslose Szenarien.
Konzertierte wabernde Nebel bewegen existentielle Anhängsel
Und interaktive Höhlenwanderungen zeigen surrealistische Daseinsformen
In zweifelhafter Elevation.
 Frühlingshaftes Säuseln vermittelt kantenlose, totale Stille.
Violette Weltphantasien präsentieren rasende Ouvertüren in überschlagendem Tempo,
Durch mittige Sehfelder des Grauens.
Hier!
Sie gebieren ungeschönte Missetaten des Bösen.
Dokumentieren die Unvollkommenheit des Exodus, als Lösung.
Dann!
Befreiende Tiefatmungen durchfluten wundersame Alpträume.
In machtvollen, saftigen Orgien harmonisieren ungezwungene Stimmungswechsel
Die strukturierte Grausamkeit einer sehnsüchtigen Konzentration
Am Begrenzungsrand des über allem schwebenden Nachtalb.



(c) picture&poem by: ChapTer Kronfeld






 
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