Montag, 17. September 2012

DIE STILLE DES WORTES IST DAS LICHT DER SCHATTEN



DIE STILLE DES WORTES IST DAS LICHT DER SCHATTEN

 
Was war zuerst in unserer Welt der Worte?
War es des Schattens Licht, der vielen Orte?
Der Orte, in uns, um uns, und auch rundherum.
War‘n es Gedanken, schlau, verwegen, manche dumm?

Zu viele Fragen nach der Leere und dem Licht.

Des Geistes Schatten, nicht erkennbar aus der Sicht
Der Menschen, die da dumpf und unbeholfen sind.
Nur einfach, niemals dreifach, denken, wie ein Kind.

Ein Wesen kam zu forschen, nach dem Grund des Seins.

Blieb vor mir steh'n und fragte dann,
Sind wir nun Eins,
Mit allen Sonnen und den Worten dieser Welt.
Mit all dem Licht und auch dem Schatten,
Der uns hält?

Die Nacht kam auf und keiner sprach ein Satz zu viel.

In dieser stillen Zeit war Denken unser Ziel.
Nur schöne Worte,
Voller Strahlkraft,
Fanden schnell,
Das unsre Zukunft,
Voller Leben,
Immer hell.

(c) picture&poem by: ChapTer Kronfeld






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