Montag, 17. September 2012

DIE STILLE DES WORTES IST DAS LICHT DER SCHATTEN



DIE STILLE DES WORTES IST DAS LICHT DER SCHATTEN

 
Was war zuerst in unserer Welt der Worte?
War es des Schattens Licht, der vielen Orte?
Der Orte, in uns, um uns, und auch rundherum.
War‘n es Gedanken, schlau, verwegen, manche dumm?

Zu viele Fragen nach der Leere und dem Licht.

Des Geistes Schatten, nicht erkennbar aus der Sicht
Der Menschen, die da dumpf und unbeholfen sind.
Nur einfach, niemals dreifach, denken, wie ein Kind.

Ein Wesen kam zu forschen, nach dem Grund des Seins.

Blieb vor mir steh'n und fragte dann,
Sind wir nun Eins,
Mit allen Sonnen und den Worten dieser Welt.
Mit all dem Licht und auch dem Schatten,
Der uns hält?

Die Nacht kam auf und keiner sprach ein Satz zu viel.

In dieser stillen Zeit war Denken unser Ziel.
Nur schöne Worte,
Voller Strahlkraft,
Fanden schnell,
Das unsre Zukunft,
Voller Leben,
Immer hell.

(c) picture&poem by: ChapTer Kronfeld






Samstag, 8. September 2012

KLEBSTOFF



KLEBSTOFF


 Schon wieder kommt ein Tag daher.
Entblödet sich.

Ist ja nicht schwer,
Das Aufsteh'n.

Lange d'ran gewöhnt.
Der Blick nach draußen mich verhöhnt.
Nur Müll.

Ich seh' heut' d'rüber weg.
Trotz Yellow-Press, die zeigt uns Dreck.
Den And're werfen um sich 'rum.
Zu Viele lesen's, macht sie dumm.
Mancher, wird dabei verblöden,
Wenn Synapsen sich veröden.

Doch dann kommt das dicke Ende.
Der Verleger reibt die Hände.
Wieder zahlt der tumbe Leser.
Nur für Lüge, so wie dieser.
Die uns weis' macht,

Das nur Geld,
Kleister sei,

Für unsere Welt.

(c) picture&poem by: ChapTer Kronfeld







Dienstag, 4. September 2012

PHOBIE




PHOBIE


Mir ist so leer im Kopf,
Als wär' der Inhalt unterm Schopf
Verborgen heut'.
Seit acht Uhr dreißig,
Versuch' zu Denken und das fleißig.
Und immerfort ein Zwang im Hirn.
Fühl' mich verwurschtelt, wie ein Zwirn,
Wenn jener springt von seiner Rolle.
Ich fühl' mich wirklich nicht so tolle.

Heut' Nacht im Traum kam der Gedanke.
Mit Worten, bauen eine Flanke.
Zu meinem leeren Blatt Papier.
Doch nur ein Bleistift, liegt vor mir.
Ganz griffbereit.
Ich will ihn packen.
Nun wehrt er sich.
Mit starkem Hacken
Verhunzt das Sauding flott mein Buch.
Jetzt kann ich schreiben.
Es wird ein Fluch.

(c) picture&poem by: ChapTer Kronfeld






Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...