Montag, 22. Juli 2013

LEIBESBRENNEN

 

 LEIBESBRENNEN



Ein Hunger lechzt nach deinem Herzensgrund.
Er sprach mir Liebe oft,
Dein Sehnsuchtmund.
Ich denk‘ dich immerfort.
Doch ‘bist nicht mehr.
Dein Bild versiegt im Kopf.
Es quält so sehr.

Ein Tag, ein Jahr,
Ein ganzes Leben lang.
Sind auf der Suche nach dem höchsten Rang,

Der einzig Liebe,
Dem großen Hehren.
Wir meinen forsch,
Nichts
Kann uns dies' verwehren.

Das groß‘ Gefühl der tiefen Leidenschaft.
Doch Leiden,
Massig viel

Hat‘s oft gebracht.
Dann standen wir verstört im Jammerkleid
Und suhlten zweifelnd uns,
Im Selbstmitleid.

Nur das ehrliche Gefühl der Liebe,
Darf Schwäche zeigen,
Ganz ohne Hiebe.
Erst dann,

Aus Klammerung wird Partnerschaft.
Die hält ein Leben lang

Mit tiefer Kraft.



 ©picture&poem by: ChapTer Kronfeld







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