Montag, 26. August 2013

RAUSCH

 

RAUSCH


Schriftstellerwahn zeigt wahrlich eitel Sucht.
Die treibt es oftmals, vehement mit Wucht
In eine Richtung, Sätze zu schreiben.
Denkmuster, die keine Logik zeigen.
Krass auszudenken, wenn ein Sinn nicht zählt.
Es flattern Herz und Geist, vom Wort gequält.
Sobald die Runzeln auf der Mitte Stirn,
künden von Denkprozessen, quer im Hirn
Erstrahlt des Autors Augenfeuerschein.
Zufrieden greift man jetzt zum roten Wein.
Durchlebt mit Wolllust, einen Prosarausch.
Das Werk gelingt.
Ganz ohne Wortaustausch.


©picture&poem by: ChapTer Kronfeld


  


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