Montag, 28. April 2014

WASSER AM GEDANKENENDE




WASSER AM GEDANKENENDE


Flätschernde Strudeligkeiten im Anblick des Hörauswurfes.
Feuchte löchrige Hüllen umstülpen schaumdurchflutete Quirlungen.
Fontänen mit mäßigem Druck wandeln als Wasserspiele im Dickicht der schwülstigen, übersatten Wasseroberflächenluft.
Ein Hauch weht herüber zu der beobachtenden Riechsensorik.
Detektorzellen der Innenwandung lassen die zugehörenden Nasenflügel in ihrer Vibration erstarren.
Lebertransumpfmuffigkeit okkupiert den Lungenapparat.
Ich versuche mich in der Befähigung des Aufstehens.
Den Ort verlassen zu wollen, beflügelt mein Muskelkorsett.
Ohnmacht drückt mich zur Erde.
Der Bewusstsinn überschreitet dunstig den Grenzweg zu einem unbekannten Aggregatzustand.
Zurück bleiben Zustände gashafter Gerüche mit flüssigen Komponenten eines verflüchtigenden körperhaften Gedankens.



  
©picture&poem by: ChapTer Kronfeld






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