Dienstag, 29. April 2014

KORPULENTE DICKE







KORPULENTE DICKE


Feuchtkonzentrationen.
Schwalltreibend in unberührbaren Hochebenen der Elevation.
Übersättigte Tropfenmyriaden schleifen ihre feisten Torsi in longitudinalen Schwingungen quer durchs Land.
Einige suhlen als Knallchargen, mit den Eigenarten bedeutender Rampensäue, an Sichtkanten.
Präsentieren plumpärschig die Wölbungen, der unterseitigen Grenzschicht, abwärts darbietend.
Das Auditorium flüchtet dieser Dramaturgie der Boshaftigkeiten.
Exzessive Helligkeiten blenden Augen.
Ohrenbetäubende Brüller offerieren Beklommenheit.
Korpulent dickes Nass kommt von oben herunter.
Das Unwetter agiert über uns.
Ein blitziger Donner regnet.



©picture&poem by: ChapTer Kronfeld





Montag, 28. April 2014

WASSER AM GEDANKENENDE




WASSER AM GEDANKENENDE


Flätschernde Strudeligkeiten im Anblick des Hörauswurfes.
Feuchte löchrige Hüllen umstülpen schaumdurchflutete Quirlungen.
Fontänen mit mäßigem Druck wandeln als Wasserspiele im Dickicht der schwülstigen, übersatten Wasseroberflächenluft.
Ein Hauch weht herüber zu der beobachtenden Riechsensorik.
Detektorzellen der Innenwandung lassen die zugehörenden Nasenflügel in ihrer Vibration erstarren.
Lebertransumpfmuffigkeit okkupiert den Lungenapparat.
Ich versuche mich in der Befähigung des Aufstehens.
Den Ort verlassen zu wollen, beflügelt mein Muskelkorsett.
Ohnmacht drückt mich zur Erde.
Der Bewusstsinn überschreitet dunstig den Grenzweg zu einem unbekannten Aggregatzustand.
Zurück bleiben Zustände gashafter Gerüche mit flüssigen Komponenten eines verflüchtigenden körperhaften Gedankens.



  
©picture&poem by: ChapTer Kronfeld






Sonntag, 27. April 2014

NEBELLEBEN




NEBELLEBEN


dunkel umhüllte die einsamkeit

eine ahnung erfühlte verschmelzendes sein

vervielfachendes schwanken verursachte dunst

hauch ward geboren

ein nichts, vereinigter kraft, beschleunigte zu etwas

konturloses quantum ungedachter ideen generierte ein ich

gleichförmige unordnung extrahierte helligkeit

in dem nachttaggleichwert* entstand nebel

der mittelste kleinarva* blähte negativ zu einer membranhaften äußeren begrenzung um die vorhandene gänze herum

die genese erdachte ihre genesis




 ©picture&poem by: ChapTer Kronfeld






Sonntag, 20. April 2014

DOPPELFESTTAGE






DOPPELFESTTAGE


Tage im saugenden Auwald der Gedanken.
Schwämme überschäumender Bilder der Erwartungen.
All dies liegt zeitlich vor Doppelfesttagen.
Manches erwacht wie ein unvergesslicher Loop in dir.
Am Ende kommen Stunden bewölkter Stimmungen.
Ungewohnt reizend, dir den Atem verweigernd
Vermeinst du in Augenblicken, Essiggeschmack zu denken.
Ein Hüsteln vertreibt übergangslos alle Wirklichkeit dieser Vision.
Du wirst gedankenklar in deiner vermeintlichen Tatsächlichkeit.
Es ist Ostersonntag.



 ©picture&poem by: ChapTer Kronfeld







Sonntag, 13. April 2014

ALBUM [ababpöm]

 

ALBUM




A [-.-]1* a [-.-] a [-.-] a [-.-] a,

Bu
[-.-] bum.

Ahhh.

A
[-.-] a [-.-] Alb.

Bu
[-.-] bubu [-.-] Bub [-.-] Bub.

Alp.

A
[-.-] Bumm.

Alp
[-.-] Macht [-.-] bumm.

Bubu sterrrrbt im Alptrumm.

Album ZUKLAPPP.

TOD.

  
 ____________________
1* Pause, ca 1 bis 2 Sek.

  ©picture&ababpöm by: ChapTer Kronfeld






Samstag, 12. April 2014

SEIN




SEIN

 

Die Welt, sie existiert nicht wegen Menschensinn.
Der Mensch, nutzlos für sie, so wie ein Doppelkinn
Maßt an, wähnt eigne Gattung als die Schöpfungskron'.
Dem Weltenraum geriert er nur noch spöttisch Hohn.

So muss vergehen, wie zuvor, all menschlich Tand.
Das lebenslang auch seit Gedenken, je entstand.
Das Einzelwesen, als Bit im Meer des Mundus,
Ward nie geboren, liegt unnütz nur im Fundus.

 

 

 

 ©picture&poem by: ChapTer Kronfeld






 

Freitag, 11. April 2014

IMMERSIONSFLUCHT



IMMERSIONSFLUCHT

 


Scharf fühlt sich's an, in jedem Menschenalter.
Die Klinge brennt im Träumerhirn, wie kalter
Stahl. Sie sperrt den Zugang, ohne sinnvoll' Grund,
Zum einzigen Weg, auf dem verharrt ein Schlund
Um gierig alle frischen Wissensblitze
Einzuverleiben. Mit mentaler Hitze,
Ein fulminantes Träumerfest zu feiern.
Der Alp rührt kräftig mit, in wirren Schleiern.

Wenn Intuition, den schwierig' Pfad gefunden,
Trotz schwertbewehrter Wächter, scharfen Hunden,
Versucht den Traum zu prägen, wie ein Wilder.
Kann sie mit Messers eisig Schneide, Bilder
Teilen. Geboren aus gigantisch Phantasie.
Wuchtig konzertiert die Opussymphonie.
Übles erfährt der Mensch, beginnt zu speien.
Der Alp vergeht in nebulösen Reihen.

Im Augenblick liegt die Person am Boden.
Noch nicht erholt von Folter und Methoden.
Des Geistes Messer trennte Raum und Zeiten.
Erinnerungsvermögen wird bestreiten,
Dass Träumen, Realität in Wahrheit sei.
Aus heftig Überzeugung, nie mehr ein Schrei.
Alles scheint stumm, wie saitenlose Geigen.
Der Alp zerfällt, mit fulminantem Schweigen
.



 ©picture&poem by: ChapTer Kronfeld






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