Dienstag, 17. März 2015

LEBEN

 
 
 
 

 

leben


aus der fläche ungebremstes tuscheln,
mit gefiederter geschwätzigkeit vieler flügelschläger
mischt eine dauerhaftigkeit, der himmelssymphonie,
über uns.
 
knorriges balzen, eines täuberichs,
prononciert das versmaß dieser melodei.
 
eine stahlblaugrüne schmeißfliege
setzt zur landung
auf einer Steinplatte an.
 
unbestimmte blicke der freiluftgenießer fokussieren in weite und nähe wechselnd,
die vielfältigkeit der sprießenden farbpaletten
eines mit mächtigkeit gebärenden erdensubstrates.
 
krautfremdlinge,
vorurteilsschwer als unwürdig tituliert,
versuchen beeindruckend,
ihr blattgrün,
durch die tageswärme wachsend darzustellen
und ertragen den despektierlichen blick eines spatengerüsteten gärtners.
 
harmonie im licht des frühen nachmittags
streift in wallenden schüben über den grund.
 
frühling ist's.
sommer kommt
mit erfrischendem herbst
und ruhendem winter.
 

 
© picture & poem by: ChapTer Kronfeld
 
 
 
 
 
 
 
 



Montag, 9. März 2015

SCHAFFENSKRAFT

 
 
 
 
SCHAFFENSKRAFT
 
 
licht aus sonne
strömst ins leben
bringst uns wonne
lässt uns beben.
 
frühling, sommer,
herrlich zeiten.
blast den pommer.
nie mehr streiten.
 
lust versprühst hier,
sensitive.
anspornst gier,
kreative.
 
mag dich spüren
immer wieder.
 ohn allüren
sing ich lieder.
 
frühling, sommer,
herrlich zeiten.
 kraftvoll donner
spielt die saiten.
 
 
 

 
© picture & poem by: ChapTer Kronfeld
 
 
 
 
 
 
 
 


Freitag, 6. März 2015

STERN IM PRELENZ

 

 
 
 
 
 

STERN IM PRELENZ * 

 
 

sonne, bist impulsversender,
 
lebensschaffer, tatenspender,
 
gleißend maßlos,
 
nie als blender.
 
schenkst dein füllhorn.
 
du verschwender. 


 

 
© picture & poem by: ChapTer Kronfeld
 
 
 
 
 
 
 


Donnerstag, 5. März 2015

DIGITALER HAIKU

 
 
 
 
 
 
 

DIGITALER HAIKU

 
 

Ich bat ums Passwort

 
Niemals, schrieb sie mir zurück



Im Nu war ich drin


 

 
 
© Bild & Haiku by: ChapTer Kronfeld 
 
 
 
 
 
 


Dienstag, 3. März 2015

PRELENZIG [ababpöm]

 
 
PRELENZIG

PRELENZIG

<ababpöm   &   klayrik>

 
 
 
(3 x) |: ᑇreschniefen  (←)  "Fffffffffffff - TT"  (→)  ᑂ  :|
 
 
TTummmmBe   Danken   fliehen   dir
 
 
SogesSst   jeTTZZooh   nur   das   ReiiiHne
 
 
Der   ummmmspuuuuuhltenNn   NahHhsenluFFFFFTT
 
 
In   dein   schmerzenvolles   Herze
 
 
In   des   Kopfes,   der   das   Deine
 
 
Fernt   das   Schmerze
 
 
(3 x) |: ᑇreschniefen  (←)  "Fffffffffffff - TT"  (→)   :|
 
 
Freunde   spüre   ich   in   allen   Kleidern.
 
 

|:  ᑇ  "Fffffffffffff - TT"  (→)   :|
 
 
 
 
 
© picture & ababpöm & klayrik by ChapTer Kronfeld
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 



Sonntag, 1. März 2015

L ּ CHER IM S ּ STEM

 
 
 
 
 
 
 

L ּ CHER   IM   S ּ STEM

 
 
Das Loch verlor durch Offenheit
Von Anbeginn, Struktur und Zeit.
Auch war es nie gefüllt mit Geist,
Des' Fehlens schlechterdings, nichts heißt.
 
Ihr seid umgeben, von so Viel.
Doch strebt erbärmlich nach dem Ziel,
Immer im Mittelpunkt zu stehn.
Das Auge täuscht. Ihr könntet's sehn.
Gebartet euch, verroht, als Loch
Und hofftet, andere tragens Joch.
 
Doch alle Übrigen herum,
Die all' vier Jahre wählen stumm,
Innehaben Substanz, leben real.
Sehens. Wahlkreuze sind egal.
 
Ihr entfernt euch von der Masse.
Glaubet noch, ihr seiet Klasse.
Platzieret immer sehr zentral
Des Lobbyisten Wunsch. Fatal
Prägt alles diese Politik.
Die Nachgeborenen mit Blick
Auf das Gesellschaftsloch gewandt
Erkennen flott, ihr ward nur Tand.
Ein absolutes nil, ein Nicht.
Ohn' Hirn, kein Herz und auch kein Licht.
Bitte erspart uns dieses Tun,
Mit dem Gegacker, wie ein Huhn.
 
 
  
© picture & poem by: ChapTer Kronfeld
 
 
 
 
 

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