Sonntag, 17. November 2019

ENTBEHRLICH



#Lyrimo 17. November2019
Impuls: „ich sehe was was du nicht siehst“
https://lyrimo.wordpress.com/2019/11/17/lyrik-17-11-2019-ich-sehe-was-was-du-nicht-siehst/




ENTBEHRLICH 

ich sah und seh es kommen  
den weltenuntergang  
des menschenhirn, verschwommen  
des menschenhirn benommen  
es folgt der untergang  

der mensch mit seinem streben 
aus gier und großmannssucht 
will nur am mammon kleben 
will nur für mammon leben 
es hilft ihm keine flucht 

ein winzig logisch denken 
wär heute angebracht 
bequemlichkeit zu senken 
ein wenig einzuschränken 
natur vorangebracht 


  © Bild & Text by: HerrWortranken  









Samstag, 16. November 2019

SCHATTEN



#Lyrimo 16.November2019
Impuls: „schreibt ein Erasure-Gedicht“ Wir bedienen uns bei Rainer Maria Rilke
https://lyrimo.wordpress.com/2019/11/16/lyrik-16-11-2019-erasure-gedicht/







SCHATTEN 

Der Flügel kam in der Nacht, 
Wie ein Schatten in mir. 
Das Bild, in glänzendem Relief 
Nenn ich Anfang. 

Bange Schönheit aus dunklem Grab. 
Verloren auf allen Ereignissen 
Nennst du letzte Tage. 
Glanz, befiehl. 


  © Bild & Erasure-Gedicht by: HerrWortranken  




Freitag, 15. November 2019

BEHUF

#Lyrimo 15.November2019
Impuls: „Vorfreude“
https://lyrimo.wordpress.com/2019/11/14/lyrik-15-11-2019-vorfreude/



BEHUF 

Empfinden, ist Gefühl zum Weinen, 
Wenn man Betroffener ist, voll Pein. 
Vorfreude nie, ein Ding zum Greinen. 
Man kanns genießen, wie wertvoll Wein. 

Naht Lebensend‘ mit schnellen Schritten 
Und Baumstamm zeigt, die ersten Risse, 
Kannst du den Sensemann nicht bitten: 
„Gib mir noch Zeit, in der Kulisse“. 

Verflogen dann, all‘ Grund zur Neugier. 
Machs gut – Vorfreude – bist jetzt dahin. 
Es sind verloren, Schnickschnack und Zier. 
Bist nun umgeben, von kaltem Zinn. 



  © Bild & Text by: HerrWortranken 







Donnerstag, 14. November 2019

LUKESTERATION




#Lyrimo 14.November2019
Der Impuls No.14 : „Bettgeschichte“
https://lyrimo.wordpress.com/2019/11/14/lyrik-14-11-2019-bett-geschichte/

LUKESTERATION 

     Es war dereinst ein merodasteniches Licht über den Voklyrista Ebenen, im Lande der Schugrafähsielen aufgegangen, dessen Dunkelheit von solch übernatürlicher Unsichtbarkeit strahlte, das es selbst in jener kältesten Winternacht des vergangenen Hilöpersimrott in die Analen der Bachwirzen Innungsbücher, Einzug hielt.
      So traf es nicht, das ein gewisser Ursche aus dem Vorberland, eines Mertustos, gegen dreiunddreißig Uhr das örtliche Stadtohr passierte, und einen faltigen Knall verursachte, der alle Schugrafähsielene Rauen und Ähner bewegte, die omlette Voklyrista zu verlassen.    

    Am Späten dann, verschlang ein riesiges Och die menschenleere Stadt und alles wurde fürderhin nie mehr gefunden. Und wenn du jetzt schnell einschlurfst, bist du morgen ausgeschlafen. 


~ ~ ~



  © Bild & ababpöm  by: HerrWortranken 







Mittwoch, 13. November 2019

MISCHUNG



#Lyrimo 13.November2019
Impuls ist ein Gedicht mit diesen 3 Wörter: „purpur“,“Gabe“,“Ihr“
https://lyrimo.wordpress.com/2019/11/13/lyrik-13-11-2019-schnippselgedicht/







MISCHUNG 

Purpur Farbenspiel Gemisch
Zeigt Abendhimmel 
Ihr Bild - Gabe an die Nacht 




© Bild & Haiku by: HerrWortranken 






Dienstag, 12. November 2019

NASS


#Lyrimo 12.November2019
Der 12.Impuls: schreibt ein „November-Haiku“
https://lyrimo.wordpress.com/2019/11/12/lyrik-12-11-2019-november-haiku/








NASS 
  
die tränen zarter schleier 
barmen wahrheiten 
auf ein schmachtendes leben 
  


  
  © Bild & Haiku by: HerrWortranken 







Montag, 11. November 2019

SUPERKRAFT



#Lyrimo 11.November2019
So lautet der Impuls:„medien-transfer-musik“ 
„Grieg, Lyric Pieces, op. 12, Book 1, No. 2 Waltz“ https://youtu.be/v8YvDCsaz6k
https://lyrimo.wordpress.com/2019/11/11/lyrik-11-11-2019-medien-transfer-musik/
 


SUPERKRAFT 

Ereil', mein Herz, mit deinen Superkräften, 
Das du mich kannst umfangen und entführen 
Mit deinen unnachahmlich Zaubersäften 
Verström dein Klang, damit du kannst berühren. 



  © Bild & Text by: HerrWortranken 







Sonntag, 10. November 2019

SCHREIBMUT


#Lyrimo 10.November2019
So lautet der Impuls:„schreibt ein „Pantun“
https://lyrimo.wordpress.com/2019/11/10/lyrik-10-11-2019-pantun/





SCHREIBMUT 

Es wird mein viertes oder Achte. 
Pantun, das ich geschrieben habe. 
Mein Denkgewühl beginnt nun sachte, 
Wie frisch geschlüpfter, junger Rabe. 

Pantun, das ich geschrieben habe. 
Gefällt mir hinterher sehr gut, 
Wie frisch geschlüpfter, junger Rabe.
Zeig', Wortgebilde, deine Großmut! 

Gefällt mir hinterher sehr gut, 
Die Wahl der zwangsgereimten Zeilen. 
Zeig', Wortgebilde, deine Großmut! 
Nun frag' ich mich, wird es mich heilen?

Die Wahl der zwangsgereimten Zeilen. 
Mein Denkgewühl beginnt nun sachte, 
Nun frag' ich mich, wird es mich heilen?
Es wird mein viertes oder Achte. 

   
  © Bild & Pantun by: HerrWortranken 






Samstag, 9. November 2019

VERZÜCKUNG



#Lyrimo 9.November2019
So lautet der Impuls:„vorsilbe-ver“
https://lyrimo.wordpress.com/2019/11/09/lyrik-09-11-2019-vorsilbe-ver/




VERZÜCKUNG 

verliebte jugend 
verrückt nach lust. 
versteckt' verlangen 
versagt sich frust. 

verrat'ne liebe 
verlor'nes du. 
vergessene zeit - 
verschmäht - 
verschlaf'ne ruh.  
  

  
© Bild*  & Text by: HerrWortranken 
                                                                                                                                 * Technik: Tusche 






Freitag, 8. November 2019

HAUT


#Lyrimo 8.November2019
So lautet der Impuls:„einsilbig“
https://lyrimo.wordpress.com/2019/11/08/lyrik-08-11-2019-einsilbig/



HAUT 

zwei tun es oft 
drei auch soft 
 sex nicht viel 
neun ist kein ziel 

mach mir nichts vor 
bist doch kein tor 
bleib bei dem brauch 
denk an den bauch 
der dich so stört 
weil er nicht hört 
und er so dick 
stört er, der strick? 
  
  


  
  © Bild*  & Text by: HerrWortranken 
                                                                                                                         * Technik: Bleistift







Donnerstag, 7. November 2019

BRAUN








📌📌📌📌📌📌📌📌
#Lyrimo 7.November2019
So lautet der Impuls:„November –Elfchen“


BRAUN 
  
VERGEWALTIGT DEMOKRATIE 

FASCHISTEN IM LAND 

GEFAHR DROHT VON IHNEN 

TOD 


    © Bild & Elfchen by: HerrWortranken 












Mittwoch, 6. November 2019

EMPFINDEN







#Lyrimo 6.November2019
So lautet der Impuls: „Abendgrün“
https://lyrimo.wordpress.com/2019/11/05/6-november-2019/







EMPFINDEN 

aufbruch am morgen 
                                 biologisch-dynamisch 
abendhoffnung frisch 



    © Bild & Haiku / Dreizeiler by: HerrWortranken 



Dienstag, 5. November 2019

DOMINATION





#Lyrimo 5.November2019
So lautet der Impuls: „Medientransfer Bild“
https://lyrimo.wordpress.com/2019/11/04/5-november-2019/



DOMINATION 

Die Lebensbahn, der Erdenkinder eigne Fülle; 
Auf vorgegebnen Schienen, oder glitschig Gülle,
Pariert niemals der herrschend Klasse Illusionen. 
Auf Dauer erodieren deren Emotionen. 

Darum egal, ob Eis, ob Feuersbrunst, ob Regen, 
Des Menschen Endzweck, nach dem würdig' Sinn im Leben, 
Wird keineswegs durch Bahnen, mit und ohne Trassen, 
Verbindlich festgelegt, in unterschiedlich' Klassen. 



    © Bild &Text by: HerrWortranken  






Montag, 4. November 2019

ZUKUNFTSGLAUBE


#Lyrimo 4.November2019
So lautet der Impuls: „…das Große beginnt im Kleinen“
https://lyrimo.wordpress.com/2019/11/03/4-november-2019/ 


ZUKUNFTSGLAUBE 

Ein Nil aus Nichts. 
Es ist ein Traum. 
Ein yocto (1 Ding. 
Man sieht es kaum. 

Andeutung von 
Gedankenkunst. 
Lebt's als Äon. (2 
Ohne Abgunst. (3 

Aus selb'gem Nix 
Entsteht sehr oft 
Ein großer Mix 
Ganz unverhofft. 

    © Bild &Text by: HerrWortranken  



_______________________________
0,000 000 000 000 000 000 000 001 / septillionth / Billiardstel  (1  [Wikipedia]
Ära, Ewigkeit, Unendlichkeit, Zeit, Zeitraum  (2 [Duden] 
Veraltet: (Neid; Missgunst; Übelwollen) (3 [Duden] 



Sonntag, 3. November 2019

CAUSA


#Lyrimo 3.November2019
So lautet der Impuls: „ganz im Vertrauen“
https://lyrimo.wordpress.com/2019/11/02/3-november-2019/




CAUSA 

Kurz und schmerzlos; 
Zwar kurios. 
Weiß zu glauben – 
Turteltauben. 

Kann ich trauen? 
Auf dich bauen? 
Darf ich fallen, 
Selbst im Lallen? 
Und du fängst mich? 
Sag's mir ehrlich. 

Ja ich halt' dich. 
'ch sag's nicht weiter. 
Bin 'drum glücklich 
Heut' - 
Und heiter.  


    © Bild &Text by: HerrWortranken 





Samstag, 2. November 2019

HAUCH




#Lyrimo 2.November2019
So lautet der Impuls: „Und als sich der Nebel lichtete…“
https://lyrimo.wordpress.com/2019/11/01/2-november-2019/






HAUCH 

Und als sich der Nebel lichtete. 
Gedanken, 
Schwirrten durch sehnend Kopf.
Griff eiligst 
All' dienstbaren Stifte; 
Lyrikte 
Bis ihm qualmte der Schopf. 

Farben 
Walkten den Körper, 
Den Geist. 
Eroberten flott - 
Die Hand mit Fleiß; 
Des Dichters Werkzeug - 
Verbindlich meist. 
Strömend und machtvoll 
Rann dann der Schweiß. 

  Zeilen zu finden 
Endworte auch. 
Suche nach Reimwort - 
Denken, blockiert. 
Urplötzlich klärt sich 
Lähmender Hauch. 
Anfänglich Nebel; 
Nie mehr - schockiert. 



  © Bild &Text by: HerrWortranken  





Freitag, 1. November 2019

TRIBUT


#Lyrimo 1.November2019
So lautet der Impuls: „Ein Gedicht zu Ehren…“
https://lyrimo.wordpress.com/2019/11/01/lyrik-01-november-2019-ein-gedicht-zu-ehren/

TRIBUT 

Ein Gedicht, 
Zu Ehren der Liebe. 
Mehrfach verehrt, 
Ist des Günstling Tun. 
Offen gelebt, 
Und nicht wie Diebe - 
Ausdauernd kraftvoll, 
Wie ein Monsun. 

Großes Verlangen - 
Zehrt sich nach ihr. 
Leben wie Träume, 
Einfühlsam Wort.
Fülle bewährt, 
Impulse von dir. 
Liebe, ich lieb dich, 
Bist mein Akkord. 

    
  © Bild &Text by: HerrWortranken  




Donnerstag, 31. Oktober 2019

LyriMo



... vom 01.November 2019 bis 30.November 2019 ||



... ab hier neue tägliche #LyriMo(Lyrik Monat)-Beiträge, vom mir ...

siehe auch 

viel Vergnügen beim Lesen, ihr 
HerrWortranken 





Dienstag, 29. Oktober 2019

TIEFE






TIEFE 

Gibt es Tiefe auf den Bergen? 
Kann man fliehen vor den Schergen, 
Die das Leben biert, tagtäglich? 
Wär ein Dasein, dann unsäglich? 

Kennt ein Hochgefühl die Tiefe? 
Gibt es Hilfe, wenn ich riefe 
Nach der Euphorie der Liebe; 
Nach dem Rausch, der großen Triebe? 

Was wär'n Löcher ohne Abgrund? 
Was die Glatzen ohne Haarschwund? 
Ist das Meer, nur tief durchs Wasser? 
Wird die Wüste auch mal nasser? 

Fragen, die ich nie, kann klären. 
Fragen, die für mich in Sphären 
Tief und sinnig, sind verborgen. 
Hoffnung, auf die Antwort - 
Morgen. 
  
  © Bild &Text by: HerrWortranken 



Mittwoch, 16. Oktober 2019

TAND







 TAND  

Die Hochzeitsringe sind verloren. 
Vergessen heut', 
Was wir geschworen; 
In Kindertagen - 
Mit bunten Kugeln. 
Heut' nur Gedenken 
Ohne Jubeln. 




  © Bild &Text by: HerrWortranken 






Dienstag, 15. Oktober 2019

HERBSTBLATT











HERBSTBLATT 

will noch hängen 
in den zwängen - 
dieser welt. 
auch kein geld 
kann mich locken. -
bin ich trocken 
und noch gelber, 
fall ich selber. 



  © Bild &Text by: HerrWortranken 





Montag, 14. Oktober 2019

RUF







RUF 

"Hört Leute", 
Sprach der Zeitgenosse. 
Ein Jeder sah es in der Gosse; 
Den braunen Rotz, - gefährlich nah. 
Nur unsrem Staate war's nicht klar. 
Kein Aug', kein Blick. 
Man sucht das Recht. 
Passiv blieb er. 
War schier ein Knecht 
Der Schnodderlobby, hier im Land. 
Heut rächt sich alles durch den Brand, 
Der Niedertracht von Vampir Björn. 
Er ist kein Mensch, seht sein Gehörn. 

Neuster Frevel kam aus Halle; 
Faschos jedoch speien Galle. 
Hoffnung, das es besser würde. 
Hoffe, das der Staat die Hürde 
Überwindet und verbietet 
Braun Parteien. 
Umgenietet 
Müssten auch all' Volksverhetzer. 
Und die Staatswesen, Zersetzer. 

Hoffe hoffe, hoffnungsvoller, 
Auf ein Leben ohne Koller. 
  




  © Bild &Text by: HerrWortranken  





Mittwoch, 25. September 2019

SPERO AUTEM







SPERO AUTEM 
(Ich hoffe) 



Mach' ich die Augen auf, dann zeigt sich klar ein widerwärtig' Schmutz und übel Sinn. 
Wo bleibt die Klugheit dieser Welt, die rein dem Leben frönt und nicht dem Machtgewinn. 
Ich such' autarke Angejahrte, die mit Gespür ein Überleben sinnen. 
Verachte all die neuen Wirtschaftswachstumsfuzzis, die durch die Bank, schier spinnen. 

Erinnre mich der Jugendkraft und hoffe erdenweit, auf zukunftsträchtig' Glanz, 
Auf das die blond behaarten Popanzlutscher, verspür'n den Weltenschmerz, am eignen Schwanz. 
Die Dunstkreislügner, verlieren bald, all ihre schlangenzüngig Machtmissbräuche. 
Beharrung sei das Ziel, des gegenwärtig' Wandels, wider all die FakeNews Seuche. 



  © Bild &Text by: HerrWortranken   







Dienstag, 24. September 2019

UNMERKLICHKEIT





UNMERKLICHKEIT


Mehrdeutigkeit einer Ballung 
Im nachtdunklen Moloch der Wahne. 
Weilen in Gafferarenen - 
Anarchien knechten Causae. 
Im Schlafe kenntnisreich beobachtend 
Mischen gramvolle Nachtszenen Synapsen. 
Wortpinsel bemänteln die Gloriole des Lebens. 



  © Bild &Text by: HerrWortranken   




Montag, 23. September 2019

APODIKTISCH




APODIKTISCH 

Das Gemalte auf Gemaltes ist der Vordergrund des Hintergrundes. 

II 
Die Erinnerungen an Erinnerungen sind die Geschichten der Geschichte. 

III 
Das Lieben des Liebsten ist die Lebendigkeit des Lebens. 

IV  
Die Vorderseite einer Rückseite, ist eine Blaupause, des Vorbildes eines Nachbildes. 

 
Die Woge einer Welle, wallt wellige Glätte. 

VI 
 Vielschichtige Unstetigkeit offenbart die Geschichte mancher Gesichter. 

VII 
 Löchern fehlt jeglicher Bezug, zur Lochung. 

VIII 
Die Kraft der Kräftigen korreliert selten mit der Dicke der Molligen.

IX 
 Zuneigung in eine Spiegelung, ist immer die Flexur einer Abneigung. 

Im Sein des Nichts suhlen ist hoffnungsfreudiger als nicht Sein. 

XI  
Zwischen Durch steht meistens ein außen Vor. 

XII 
Fantasie, das einzig Grenzenlose des Daseins. 



  © Bild &Text by: HerrWortranken   



Sonntag, 25. August 2019

ZULASSEN






ZULASSEN 

Lasst uns Toben, Schreien, Springen 
Lasst uns nicht um Worte ringen 
Lasst uns ernsthaft Menschlich sein 
Lasst uns trinken geistvoll Wein. 

Lasst uns achten unsre Lieben 
Lasst Talent und Können siegen 
Lasst Befinden niemals zünden 
Lasst uns Ernst mit Spaß verbinden. 

Lasst ein Urteil geistreich richten 
Lasst uns Streit durch Frieden schlichten 
Lasst die hehren Worte sprechen 
Lasst uns niemals Silben stechen. 

Lasst uns Lassen frei von Hassen 
Lasst uns achten alle Rassen  
Lasst uns jubeln nur mit Herzen
Lasst uns handeln, ohne Schmerzen. 
   


© Bild &Text by: HerrWortranken  




Mittwoch, 21. August 2019

TAG




TAG 

Mein Tag. 
Du bist ein Machtgefühl 
Mit deinem stoischen Gewühl 
Aus Liebreiz, Kraft und Schwäche. 

Verbleibe weiterhin, 
Denn ich verspreche, 
Mehr Inbrunst zu erlauben. 

Auf das die flügelschwangeren Worte 
Manch zerebralen Unrat, 
Mit Schwung, 
Schnellstmöglich heute, 
In der Sekund', 
Entstauben. 



  © Bild &Text by: HerrWortranken  





Sonntag, 30. Juni 2019

EXCLAMATIO






EXCLAMATIO *
  
Ein Druck im Denkorgan; 
Nicht stark. Wie ein Orkan 
Fegt Leere fort und zwingt 
Den Geist betriebsbedingt 
Zu dichten Wort für Wort. 
Rechtzeitig zum Rapport. 

Ein Anagramm kennt SICHER keinen SCHREI.
Doch heut'ger SCHREI stobt aus der Tiefe meiner SCHREIbblockade. Obwohl, ein SCHREIhals war ich nie. 
Seit Tagen suche ich den SCHREIbblock mit dem heißgeliebten SCHREIbstift. 
Oh Graus. 
Im Raume fehlt ein wichtig' Utensil. 
Der SCHREIner hielt es nicht für nötig, den reparierten SCHREIbtisch heut' zu liefern. 



DER SCHREI *

geblendet geist, 
gepaart mit genverschmierter dummheit. 
ihr kennt es nicht, 
des denkens ehrlich fabulieren. 
oh - faustisch jugend. 
ich suche euch; 
zu zählen euer quantum. 
doch, 
einzig massenhaft' geplärre 
tönt durch die gassen mir entgegen.

"Ich kann – 
Ich weiß – 
Ich hab schon viel davon gehört."

 mit solchen überheblich tagessprüchen 
versucht ihr euer kopflos selbstbewusstsein, 
ganz ohne grund, 
dem ausgebildet mensch, 
den wissensmüllsack eurer zunft, 
als nonplusultra 
zu verkaufen. 



© Text by: HerrWortranken 

  


... Beitrag entstanden durch die Idee von @muellerstephie  für #SCHREIBENÜBERDASSCHREIBEN – EINE BLOGPARADE ...


s6x fragen: 
1 Was schreibe ich? 
Gedanken der Nacht und Träume des Tages, Poeme und Ababpöme 
2 Wie sieht der Schreibtag aus? 
Anstrengende Leichtigkeit 
3 Was motiviert zum Schreiben? 
Ich lasse es fliesend kommen 
4 Die größte Herausforderung beim Schreiben? 
Ideen zu Ende denken 
5 das Wichtigste zum Schreiben? 
Alles aus Papier, notfalls auch Servietten und meinen Füllfederhalter! 
6 Mitglied einer Schreibgruppe? 
Ja, in der #frapalywo und #frapalymo der @frauPaulchen 


 

Samstag, 18. Mai 2019

DIKTA







DIKTA 

Ein maßvoll' Schritt, 
Gepaart mit quergedachter Einsamkeit, 
Auflebte, 
Mit bekümmert morphologisch Worten, 
Um einzugraben, 
Sich in Denkers kritisch Aufbruchzeit, 
Ohn' Gig und ohn' Gebot geläufiger Kohorten. 

So sann er Stund um Stund, bis wandelt Blick zu Schläfrigkeit. 
Doch Geist und Feder wirken. 
Fortwährend und synchron, 
Bis neuer Tag kreißt aus vergehend Schoß 
Der Samtigkeit 
Zu andersartig Aufbruch; 
Gleich reinem Kammerton. 




© Bild & Text by: HerrWortranken 







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