Dienstag, 13. November 2018

GAUKELBILD



frapalymo 

GAUKELBILD 

Hoffnung, 
Das Enkelkind von Pinkel 
Wahn 
und Weib 
Schimäre. 

Zeigt in der Weltgeschichte 
Ungebremst 
Karriere. 

Dies Trauma, 
Kein Gedicht. 

Ewig bleibt's 
Ein Traumgesicht. 


© Bild und Text by: HerrWortranken





Montag, 12. November 2018

DU


ababpöm frapalymo



DU * 

 stelle den an 
ein, von kein wort dir, 

sich zu überdenke
 vor du. 
du dich gelebt. 
dir und liest vor dir. 
und lebst, 
und keiner hat 
schaust nie. 
einer dich nicht sehen in spiegel. 
vor. 

es stelle 
du stelle 
du dir hast. 

ist bemerkt und je niemand vor dir. 
schreibst stelle dich abbild. 

- ~ -  

*Mein eigener Ausgangstext, als Vorlage
Stelle dir vor, du schreibst ein Wort und keiner liest es. 
Stelle dir vor, du lebst und niemand hat dich je bemerkt. 
Stelle dir vor, du schaust in den Spiegel und kein Abbild von dir ist zu sehen. 
Stelle dir vor, du hast nie gelebt und nicht einer erinnert sich an dich. 
Überdenke dich. 
  

© Bild und ababpöm by: HerrWortranken 





Sonntag, 11. November 2018

DEVOTION



frapalymo 


DEVOTION 

Es zieht ein Faden sich durchs Leben. 
Mal platt, gekräuselt und auch eben. 
Manch Reifung wirkt als Fesselung, 
Die pötzlich dann, ohn' Vorwarnung 
Zu einer Katastrophe führt. 
All' Lebensweg bleibt eingeschnürt. 
Der Mensch geduckt, den Kopf gesenkt, 
Das Auge trüb, Hirn ausgerenkt. 
So schlurft er brav in dieser Welt, 
Bis er begreift, 's gibt kein Entgelt  
Für angepasstes Kriechertum. 
Klarsicht kommt spät, das er arg dumm. 


© Bild und Text by: HerrWortranken 

Samstag, 10. November 2018

ALK


frapalymo 



ALK 

auch wenn er wärmt, 
den kopf, 
wie du so sagst; 
aus sicht 
von dir. 
  nein, 
schnaps, 
den mag ich nicht. 
selbst trink' nur bier. 

doch ab und an, 
schon mal zwölf wein. 
das drillt den geist, 
das schmeckt so fein. 

dann schreibts sich gut. 
ein reim, 
oft zwei. 
jetzt zeigt sich mut. 
ich zähl und seh', 
es sind schon fünf 
... hicks ... 
oh weh, 
oh weh.



© Bild und Text by: HerrWortranken 





Freitag, 9. November 2018

BEILEIBE


frapalymo 



BEILEIBE 

In Schweiß gebadet; 
Panik im Kopf. 
Noch wirkt es nach, 
Das letzte Flennen; 
Tief eingegraben 
Mir im Sinn. 
Des Herzens Schlag 
Gleicht D-Zug Rennen. 
Nun scheint Sie fort, 
Die Lieb' ist hin. 

Am Morgen oftmals, 
Wenn Augen munter; 
Jetzt, 
Wie in dieser zeit'gen Stund'. 
Durch Rest 
Der Träume angewandter Scherze 
 Verspürt die Haut 
Und selbst die Seel' 
Reales aus der traumvoll' Schwärze. 

War peinvolles Gefühl konkret? 
Schien alles nur Vision der Nacht? 
Jetzt seh' ich klar. 

Sie, 
Neben mir ist aufgewacht. 


© Bild und Text by: HerrWortranken 




Donnerstag, 8. November 2018

REFLEKTIEREN


frapalymo 


REFLEKTIEREN 

woran 
soll ich jetzt denken 

was wird mich diesfalls 
lenken 

esprit 
elysisch schwenken 

kann grübeln 
hoffnung 
schenken 

kopf hoch 
den blick nie senken 

niemals 
sollst dich verrenken 



© Bild und Text by: HerrWortranken

durch eine frage aus max frischs "fragebogen“ IV / 9}

Mittwoch, 7. November 2018

KNARZ


frapalymo 


KNARZ 

Das Zimmer lichtlos; 
Ich werde wach. 

"Pssst - hör' - 

Hörst du das auch"? 
Mein Gott ich spüre, 
Wie ein Hauch,
Mir Haar an Armen und am Kopf ...  

K - n - A - rrr - z 

{ "schon wieder! - hast du's vernommen endlich"? }

Was ist das? 
Kommt wer hoch?
Ich habe Angst. 
Mir graust, 
Verdammt, 
Jetzt zwackt mein Schopf. 
Die Haut, 
Sie kräuselt kalt, 
Wie Hühnerbrust. 
Im Augenblick, 
Will nur noch leben. 
Ohne Lust. 

Wenn ich nun wüsste, 
Wer da schleicht. 
Ist es der Geist, 
Der stets verneint? 

Nun knarzt die Tür. 
Sie öffnet sich. 

Die fremde Hand, 
So kalt 
Umschließt mein' Hals. 

Es ist mein Liebchen. 
Kuss, 
Wir sind vereint. 


© thriller text & Bild by: HerrWortranken
  

BRRRRRRRR




frapalymo ~ haiku 





bRRr

ein zug dampft durch 'n wald 
gänse krächzen - es ist kalt 
schneewinter kommt bald 
  

© haiku und Bild by: HerrWortranken 
   




Montag, 5. November 2018

VERWEILEN


frapalymo 


VERWEILEN 

Ein Stern. 
Ein Ge-Stern. 
Ob es ihn gibt? 
Am Himmelsrund? 
In unergründlich' Mulde? 
In abgrundtiefer See?
Der Stern; 
Er ist nicht greifbar, 
Weder Dann, 
Noch war er's dereinst.  

Es gibt ihn nicht, 
Den Gestern. 
Es gibt es nicht, 
Das Gestern. 
Wir leben JETZT. 
Punktum. 


© Text und Bild by: HerrWortranken
   

Sonntag, 4. November 2018

FAKTISCH&BEGRÜNDET


haaresbreite knapp und bündig 






 f a k t i s c h  &  b e g r ü n d e t  
  

  
L E U T E , 

H E U T '    I S T    H E U T E 
  
  
  
© Text und Bild by: HerrWortranken 






Samstag, 3. November 2018

FUTURITY



frapalymo

FUTURITY 

ein morgen; 
gibt es nicht.  
's ist unfug,  
wie ein schwarzes licht. 

ein morgen, 
ist nicht. 
war noch nie gewesen. 
bist' krank, 
nie weist', 
ob morgen du genesen. 

das jetzt, 
ist augenblick, 
ist leben. 
denk immer dran. 
das gibt dir kraft und segen. 





© Text und Bild by: HerrWortranken 
   



Freitag, 2. November 2018

ALLERGUTENDINGE


#frapalymo
WASSER ERDE LUFT 




ALLERGUTENDINGE 

Nicht krumm, 
Von Anblick rund. 
Auch ungrad' diese Nummer. 
Ist winzigst' Primzahl, 
Meiner Wahl. 
Um die es geht, 
In eben jener Ode. 

S' macht Werbung in manch Tugenden. 
Für Liebe, Hoffnung und den Glauben. 
Ein jeder kann im Pokerspiel, 
Soviel der Karten kaufen. 

Schaust du der Seelenkund' ins Aug'; 
Trink' denkend maßvoll deinen Wein, 
Erkennst in ihr, 
Der Anzahl, 
Wert. 
Zähl' nur. 
Es sind, 
Das Unter- Über- und BeWusstSein. 

Zum Schluß sei angemerkt, 
Dass diese Fülle Zeilen, 
Klarhaft beschränkt. 

 Gottvater, Sohn und Heil'ger Geist. 
Osiris, Isis mit Kind Horus. 
Sie alle weisen auf die DREI; 
Gekreißt aus Innigkeit der Eins und Zwei. 


© Text und Bild by: HerrWortranken  
  

Donnerstag, 1. November 2018

Wehelied (Ache Song)




#frapalymo 



Wehelied (Ache Song) 

Er: 
Siehst du dort hinten unseren Himmel? 
Sie: 
Ich fühle ihn mein Alles und spüre dein Verlangen. 
Er: 
Da, wo die Erde küsst, den Saum der vielen Paradiese. 
Sehnsucht Europa. 
Sie: 
Bist einzig Ziel. 
Er: 
Man spricht von Arbeit, Wohnung und Zufriedenheit.

Zusammen: 
Wir sind ein BEIDE, 
auch wenn die Schlepper nahmen, uns das Lebenswerte. 
Jetzt mittellos. 
Komm in mein' Arm, alleinig' Lieb. 
Ich sehe dich, doch fühlt 'sich an, wie kalter Schauer. 
Mein Schatz gib mir ein herzig' Kuss des Lebens, 
Bevor erschlägt die Gicht uns hier und dort. 

Wo sind wir? 
Was wollten wir? 

DIE SEE VERSCHLANG. 


© Text und Bild by: HerrWortranken 


  






Sonntag, 12. August 2018

FESTSCHREIBEN






FESTSCHREIBEN 

Durch Frapalywo und auch Frapalymo 
Schreib' ich vergnügt, wie zahllos' Literaten, 
Ernsthaftig Satzkonstrukte; oft lebensfroh. 

All' Abendstund' entstehen neue Taten,  
Mit Füller, oder - mit elektronisch' Screens. 
Impulse werden neu durchdacht, beraten. 

Hirn schwelt - klar nachdenkt - ein Homo sapiens. 
Braucht Elf, echt kurze Silben in der Zeile. 
 Jäh - ein Stich. Der Kopf scheint leer. Es zwackt die Jeans. 

Nie mehr Terzine - spalten mich - wie Keile. 



© Text und Bild by: HerrWortranken  
  



Samstag, 11. August 2018

GEFANGENE FRISCHE






GEFANGENE FRISCHE 

Hitzig Gewand 
Umflattert Leib 
Zur Mittagsstund', 
Wenn Sonnenglut, 
Bedampft des Geistes Regsamkeit. 
Willkommen Windhauch, 
Tust uns gut. 

Zum Abend spät, 
Kredenzt Natur, 
Aus kühler Bota, 
Aktivitäten, 
Worte, 
Silbenkoda; 
Um flott, 
Bis Endpunkt, 
Heut'ger Nacht, 
Dies' Schreibgebilde, 
 Zu beenden. 
 Punktum. 
Es ist vollbracht. 

  
© Text und Bild by: HerrWortranken  


Freitag, 10. August 2018

UNERMESSLICH






UNERMESSLICH 

Endlose Grenzen 
Ziehen die Menschen 
Allseits rundum. 

Wähnen in Freiheit 
Sich und die Lieben. 
Hüten Begier. 

Leben sie innen? 
Außen im Vorfeld?
Jeder ist Mensch! 



  
© Text und Bild by: HerrWortranken 





Donnerstag, 9. August 2018

WOGE




WOGE 

Verweg'ne Gesellen 
Herzen mit Macht. 
Verschmelzen durch Inbrunst 
Am Tag und bei Nacht. 

Und jeder maskiert; 
Weiß Krönchen am Schopf. 
Der Einzelne gaukelt; 
Tarnt Totenkopf. 

Sie dröhnen und klagen 
Schrill und ganz zart. 
Vermögen zu Töten. 
Greifen dich hart. 

Laben viel Herzen. 
Beruhigen, Geist. 
Gestalten das Leben. 
Natur -  
Sei gepreist. 




© Text und Bild by: HerrWortranken 



Mittwoch, 8. August 2018

ILLUSION





ILLUSION 

Auf der Leiter der Hoffnung 
Erklimmt man die Stufen 
Zum Ziel. 
Vergangen das Gestern im Nebel. 
Der Himmel eröffnet ein Spiel. 

Nie war er ehrlicher Partner.  
Mal Gaukler, dann Blender, 
Zu Mensch und Getier. 

Dennoch, 
Eines muss man ihm lassen.  
Er malt rascher mit Wolken, 
Als wir auf Papier. 





  © Text und Bild by: HerrWortranken 


Dienstag, 7. August 2018

VERLOCKUNG





VERLOCKUNG 

in feuchten träumen paddelnd, 
durchwoben von seidenzarten oberflächen, 
pulst ängstlichkeit eines grenzenlosen sogs, 
einer unbekannten tiefe. 

schaudernder genuß lähmt mich vollends, 
diesen zustand willentlich, 
in einen logischen endpunkt zu überführen. 

unermesslich wandelt das ohnmachtsgefühl. 
bin gebannter im rausch der tiefsee. 
bin gefangen in einer traumschleife. 
dürste ein aufwachen. 
nichts geht mehr. 
kein bedarf zu atmen. 
trotzdem lebe ich. 
um mich herum alles feucht. 
gebettet im wasser eigenen schweißes. 
endlichkeit eines alptraumes. 

achthabe. 



© Text und Bild by: HerrWortranken 

Montag, 6. August 2018

STRANDLAEUFER






STRANDLAEUFER 

des nachts 
wenn ADLERNASE RUFT
und LAESTERND FRAU
vorn' aufm pflaster - 
mit harschem wort den gatten knufft - 
halt' inne ich aus LAUFEND RASTER  

leid tut er mir der arme mann - 
selbst - 
wollt entspannen gleich am strand 
und LAUFE STARREND wie ein lamm - 
nun traum zu end' -
im auge sand 
  - 

schwierig ists als LAUFENDER STAR 
eher wirst - 
der FEUDALSTE NARR 
 - 
  
© ababpöm-anagramm-Text und Bild by: HerrWortranken







Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...