Sonntag, 13. April 2014

ALBUM [ababpöm]

 

ALBUM




A [-.-]1* a [-.-] a [-.-] a [-.-] a,

Bu
[-.-] bum.

Ahhh.

A
[-.-] a [-.-] Alb.

Bu
[-.-] bubu [-.-] Bub [-.-] Bub.

Alp.

A
[-.-] Bumm.

Alp
[-.-] Macht [-.-] bumm.

Bubu sterrrrbt im Alptrumm.

Album ZUKLAPPP.

TOD.

  
 ____________________
1* Pause, ca 1 bis 2 Sek.

 
 
 
  ©picture&ababpöm by: ChapTer Kronfeld






Samstag, 12. April 2014

SEIN




SEIN

 

Die Welt, sie existiert nicht wegen Menschensinn.
Der Mensch, nutzlos für sie, so wie ein Doppelkinn
Maßt an, wähnt eigne Gattung als die Schöpfungskron'.
Dem Weltenraum geriert er nur noch spöttisch Hohn.

So muss vergehen, wie zuvor, all menschlich Tand.
Das lebenslang auch seit Gedenken, je entstand.
Das Einzelwesen, als Bit im Meer des Mundus,
Ward nie geboren, liegt unnütz nur im Fundus.

 

 

 

 ©picture&poem by: ChapTer Kronfeld






 

Freitag, 11. April 2014

IMMERSIONSFLUCHT



IMMERSIONSFLUCHT

 


Scharf fühlt sich's an, in jedem Menschenalter.
Die Klinge brennt im Träumerhirn, wie kalter
Stahl. Sie sperrt den Zugang, ohne sinnvoll' Grund,
Zum einzigen Weg, auf dem verharrt ein Schlund
Um gierig alle frischen Wissensblitze
Einzuverleiben. Mit mentaler Hitze,
Ein fulminantes Träumerfest zu feiern.
Der Alp rührt kräftig mit, in wirren Schleiern.

Wenn Intuition, den schwierig' Pfad gefunden,
Trotz schwertbewehrter Wächter, scharfen Hunden,
Versucht den Traum zu prägen, wie ein Wilder.
Kann sie mit Messers eisig Schneide, Bilder
Teilen. Geboren aus gigantisch Phantasie.
Wuchtig konzertiert die Opussymphonie.
Übles erfährt der Mensch, beginnt zu speien.
Der Alp vergeht in nebulösen Reihen.

Im Augenblick liegt die Person am Boden.
Noch nicht erholt von Folter und Methoden.
Des Geistes Messer trennte Raum und Zeiten.
Erinnerungsvermögen wird bestreiten,
Dass Träumen, Realität in Wahrheit sei.
Aus heftig Überzeugung, nie mehr ein Schrei.
Alles scheint stumm, wie saitenlose Geigen.
Der Alp zerfällt, mit fulminantem Schweigen
.



 ©picture&poem by: ChapTer Kronfeld






Sonntag, 30. März 2014

KOMMUNIKATION MIT DOSENTELEFON



 

KOMMUNIKATION
MIT
DOSENTELEFON



es fällt mir ein,
die bohnensuppe,

als ich verbunden,
mit der puppe,

nur durch zwei dosen,
mit kräftig' Schnur.

sie hört das rumpeln
meiner winde.

atonal zugleich
der Treueschwur,

den ich ihr flüsterte, 
gelinde.


 ©picture&poem by: ChapTer Kronfeld











Samstag, 1. März 2014

LAUTHEIT [ababpöm]



LAUTHEIT 


LAUTHEII-JEIH-JEIH-JEIHJEI-I-ITT 
der Schtilllllllllllleeee-pssssstt
Ffffffffssssssffwind, Ffffffffssssssffwind,
so zs-s-s-s-sart 

bläs-s-s-s-st  er am Abend heute.
Hört ihrs?
Könnt's fassen?
Jetzt, ihr Leute.

Schrö-öhschripp, schö-öh-in-n-n-ng,
Drrrrrch-rch-rch-rch-rch-rchi-i-i-inng.

 

Habt das gehört?

Was war das für ein Ding?


Da fiel was runter, was vorher oben hing.

Ich geh' nach Haus zu Bette.
Mir ist's zu zugig hier.


Ein Mensch bin ich, kein Weidetier.


 
  ©picture&ababpöm by: ChapTer Kronfeld
 
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