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| Öl, gepachtelt auf Goyaleinwand, Keilrahmen |
LUX AD FINEM CUNICULI
(Licht am Ende des Tunnels
Oh Erde
Wirst mir mehr und mehr
Zu einem fremden Land mit Meer
Das aus dem wechselwarmen Sein
Jetzt schneller kippt
Wie saurer Wein
Seh' unvergor'nes Dummgeschwätz
Von Politik
Der schon verwesend' alten Skelett's
Der sogenannten weißen Männer
Mutiert im Hirn zu altem Penner
Ich will
Ist heute angesagt
Vergess'nes Wort
Ich kann
Weil ohne Sinn dies' Wort genutzt
Von zuviel Dummbratschmann
Der Himmel brennt in blassem Rot
Die Tiefe winkt mit braunblau' Tod
Die Flut trägt schwer das alte Leid
Und jede Welle weiß Bescheid
Gold wird zu Staub in schroffer Hand
Mächtig Gelaber
Am schwarzen Rand
Sie nennen lügend dies das Recht
Die Welt zerbricht als Teufels Knecht
Die Faschos schreien alt und leer
Ihr Glanz ist faul wie Güllemeer
Die Krone blinkt mit mattem Schein
Die Hoffnung sinkt
Bleibt stumm ohn' Reim
Doch aus der Asche wächst ein Ton
Ein Flüstern mehrt vergess'nen Mut
Es bricht sich Feuer aus der Fron
Und lehrt
Wer sich nicht rührt
Im Sarg schnell ruht
Wir pflanzen Wort und neues Sein
Wir hören nur noch auf das Herz
Das bricht den Stahl
Vertreibt den Kain
Es keimt ein Morgen ohne Schmerz
©Text & Bildsprache by @HerrWortranken
0039 | 2026 | ©HW
