11 November 2020

DREIEINS

 


DREIEINS 

 

draußen vor 

doch 

hinterm tor 

am 

fensterglas 

sitzt 

alles was 

ihm 

wert und lieb 

hat 

auf anhieb 

freud‘ 

bereitet 

als 

er freitet 

und 

sie liebet 

tags 

und nächtens 

so 

ist’s rechtens 

 

  

  © Bild & Trisyllabus-Text by: HerrWortranken 

 



SINTEMALEN


 




SINTEMALEN 

 

Es war Walde. Denn diesen Wald der Furcht erneut. 

So zu künden, will sagen. So Weg verlassen. 

Bekleidet schon zeigt angedauert die Nacht erschöpftem Meer. 

Flut zurückblickt. So wandte dunkle Talschlucht. 

Die keinen gerastet setzt‘ ich ednemamrutsreuef Fuss. 

Behende das Untier nimmer mich wandte. 

Sternen die schönen buntgeflecktem Felle. 

Nicht geringer, der mich Hunger kam. 

Fürchten schien ihrer Magerkeit ihr ausging. 

So hoffte und wie bringet in seinem friedelosen Sonne, 

Schweiget ednemamrutsreuef Gestalt. Doch, als ging mir Hügels. 

Der den erblickte rief ein Schatten lebender Eltern. 

Auch spät Lügengötter ehrte ein Dichter. 

Kam, als kehrst du. Wesbalb Freude. So bist entfließet. 

Entgegnet andren Dichter. 

Mein Empfehlung bist Schöne. Schreibart errette mich. 

Erbeben willst du weinen? Musst Klage gestattet. 

Niemand ihn getötet. Bösgeartet sättigt. 

Und nach sich gattet Land und Tugend. 

Daheim ist das ednemamrutsreuef verblutet. 

Von Hölle, wo ew’ge Räume schmerzgebrochnen Flammen. 

Zufrieden hofften ich dahin. Dich Kaiser will man Weltenall. 

Ednemamrutsreuef gesegnet, ich beschwöre. 

Jenem Unheil fliehe. Ich sehe jene ednemamrutsreuef Schritte.



  © Bild & ababpöm by: HerrWortranken 

  * angeregt durch lyrimo-impuls