INSPIRANS
den duft fremder worte
im vorbeischweben streicheln
dem odor etwas abgewinnen
in neuem gewand
über die außenwelt zurückgeben
den ursprung im fremden erahnen
ohne ihn jemals zu berühren
dem unbekannten eine existenz verleihen
jenseits der eigenen wahrnehmung
wo sein und schein einander durchdringen
den gedanken aus der stille lösen
ihn seiner bedeutung entkleiden
bis nur noch sein wesen verbleibt
als möglichkeit zwischen dem
was war und dem was werden könnte
nichts entsteht aus sich allein
nichts vergeht im ganzen
was wir erkennen ist nur ein ausschnitt
aus dem unendlichen geflecht gegenseitiger abhängigkeit
so wandert das fremde durch uns
ohne in uns zu verweilen
verändert das eigene
ohne es zu beanspruchen
und kehrt zurück als etwas niemals dagewesenes
vielleicht ist schöpfung nur die andere form des empfangens
die freiheit nichts anderes als die erkenntnis dass wir uns selbst im anderen immer wieder begegnen
den duft fremder worte
im vorbeischweben streicheln
dem odor etwas abgewinnen
in neuem gewand
über die außenwelt zurückgeben
den ursprung im fremden erahnen
ohne ihn jemals zu berühren
dem unbekannten eine existenz verleihen
jenseits der eigenen wahrnehmung
wo sein und schein einander durchdringen
den gedanken aus der stille lösen
ihn seiner bedeutung entkleiden
bis nur noch sein wesen verbleibt
als möglichkeit zwischen dem
was war und dem was werden könnte
nichts entsteht aus sich allein
nichts vergeht im ganzen
was wir erkennen ist nur ein ausschnitt
aus dem unendlichen geflecht gegenseitiger abhängigkeit
so wandert das fremde durch uns
ohne in uns zu verweilen
verändert das eigene
ohne es zu beanspruchen
und kehrt zurück als etwas niemals dagewesenes
vielleicht ist schöpfung nur die andere form des empfangens
die freiheit nichts anderes als die erkenntnis dass wir uns selbst im anderen immer wieder begegnen
© Text und Ölbild by @HerrWortranken
0573 | 2026 | ©HW
