24 Juli 2026

EINE HYMNE AUF FENJA

 
 
© bild generiert durch KI 

 
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 EINE HYMNE AUF FENJA

Neuer Mensch heut' hier auf Erden
Fenja ist erkoren
Wurde Sechste in der Reihe
Sommerkind geboren
Urgroßvater strahlt vor Glück
War zu Haus' mit bangem Blick
Hat beim Kreißen mitgelitt
Jetzt ist alles gut, so wie's sich schickt

Enkeltochter und die Kleine
Sind wohlauf im Wochenbett
Und der neue Papa nun
Hält sein Glück ganz still und fest

Fenja ist geboren
Fenja ist erkoren
Sechste in der Reihe
Sommerkind geboren
Fenja ist erkoren Fenja ist geboren
Stolz liegt in den Händen
Und ein neues Herz ist da

Blumen stehen auf dem Tisch
Und die Tage werden leicht
Jeder Blick fällt auf das Wunder
Das so frisch ins Leben steigt
Leises Lachen in den Fluren
Warme Hände, zarter Mund
Alles dreht sich um die Kleine
Alles neu und alles rund ö
Enkeltochter und die Kleine
Sind wohlauf im Wochenbett
Und der neue Papa nun
Hält sein Glück ganz still und fest

Fenja wurd' geboren
Fenja ist erkoren
Sechste in der Reihe
Sommerkind geboren
Fenja ist erkoren
Fenja ist geboren
Stolz liegt in den Händen
Und ein neues Herz ist da
Und der Urgroßvater lächelt
Als ob alles neu beginnt
Weil ein Kind die Welt verändert
Wenn es einfach bei uns ist

Fenja wurd' geboren
Fenja ist erkoren
Sechste in der Reihe
Sommerkind geboren
Fenja ist geboren
Fenja ist erkoren
Stolz liegt in den Händen
Und ein neues Herz ist da
 
 
 

© Text by @HerrWortranken    
 
 0450 | 2026 | ©HW  

19 Juli 2026

IMAGO ANIMAE MEAE

 
 
 
© bildsprache by @HerrWortranken 


 
 
 IMAGO ANIMAE MEAE 
(bild meiner seelen) 



Zwischen jedem Buchstaben atmet eine Seele. Unsichtbar ist sie, doch niemals stumm. Sie trägt meine Gedanken, lange bevor sie zu Worten werden, und sie begleitet mich, bis zu meinem zweihundertsten Geburtstag – nicht als Schatten, sondern als unermüdliche Gefährtin. Jeder Satz, den ich schreibe, jede Silbe, die ich spreche, nährt sich aus ihrem Atem. Sie ist der verborgene Ursprung meiner Hoffnung und zugleich der stille Widerstand gegen das Verstummen.
Die Welt mag lärmen, sich in Hast verlieren und ihre eigenen Stimmen übertönen. Doch zwischen den Buchstaben bleibt ein Raum, den kein Getöse erreicht. Dort wohnt das Wesentliche. Dort sammeln sich Erinnerungen, Sehnsucht und Mut. Wer diesen Raum betritt, erkennt, dass Sprache mehr ist als Werkzeug – sie ist ein lebendiges Wesen, das den Menschen formt, während der Mensch glaubt, sie zu formen.
Manchmal scheint diese Seele zu ermüden. Stürme gehen durch die Zeit, Zweifel legen sich wie Frost auf die Gedanken, und die Wörter verlieren ihren Glanz. Dann wird jedes geschriebene Zeichen zu einem kleinen Aufstand gegen die Dunkelheit. Nicht weil es die Welt sofort verändert, sondern weil es verhindert, dass das innere Feuer erlischt.
Doch am Ende führt jeder Buchstabe dorthin zurück, wo alles begann: zur Natur. Der Wind kennt keine Grammatik und die Bäume benötigen keine Schrift, um von Beständigkeit zu erzählen. Das Wasser schreibt seine Verse in den Sand, die Vögel ihre Melodien in den Morgen, und das Licht setzt Satzzeichen auf die Wiesen. Dort begreife ich, dass auch meine Worte nur Blätter an einem großen Baum des Lebens sind. Solange zwischen ihren Buchstaben eine Seele atmet, wird sie mit dem Atem der Erde eins sein – und mich nähren, Tag für Tag, bis an den fernsten Horizont meines Daseins. 



© Text und Bildsprache by @HerrWortranken    

0414 | 2026 | ©HW      

17 Juli 2026

DESIDERIUM

 

 

© bildidee by @HerrWortranken 


 DESIDERIUM 
( wunsch ) 


Auch wenn das Damals war sehr schön 
Der wilde Kaiser und der Föhn 


Wir waren jeden Sommer dort 
Bei uns'ren Freunden am Inn am Ort 
Auf den wir freuten uns

jed' Jahr 
Bis dann verstorben dieses Paar 

Wir wurden älter mit der Zeit 
Und dann begann die Ewigkeit 


Für dich 


Und ich blieb ganz allein 
Mit meiner Trauer und dem Schein 
der Hofffnung 


Das ich finden werde bald 
Vergleichbar' Liebe 


Bevor ich unbeweglich 


Und steinalt 



© Text & Bildidee by @HerrWortranken   


0410 | 2026 | ©HW     

 

 

 

15 Juli 2026

HODIE SINE FUTURO

 
 
 
 brennender dornbusch ist der, der er ist 

 
 


HODIE SINE FUTURO 
 (heute ohne zukunft)
 

 
ich bin der mund 

sagte der donner 
heut' zum blitz 

sei du das auge 
mach kein witz 

mit deiner schlagkraft 
brenne nieder 

ab heute mehr 

die wälder 
immer wieder 

der himmel später hart und rau 
sieht in der ferne grüne au 

ein hagel spült die matten fort 
 
die menschen fliehen 
 
diesen ort 




© Text & Bildidee by @HerrWortranken    
 
0405 | 2026 | ©HW     
 
 
 
 

07 Juli 2026

Netzfund auf bluesky

NETZFUND 

 

 

  • Das Bild zeigt eine Skulptur des tschechischen Künstlers David Černý mit dem Titel "Brown-nosing" (2003). 

    Hier sind die wichtigsten Details zu diesem Kunstwerk:

    Standort: Die Installation befindet sich im Garten der Futura Gallery im Prager Stadtteil Smíchov. 
  • Konzept: Die Skulptur besteht aus zwei riesigen, kopflosen Unterkörpern, die sich gegen eine Wand lehnen. An jedem Hinterteil lehnt eine Leiter. 
  • Interaktion: Besucher sind ausdrücklich dazu eingeladen, die Leitern hinaufzusteigen und ihren Kopf in die Öffnung des Hinterteils zu stecken. 
  • Inhalt: Im Inneren der Skulptur ist ein Video-Loop zu sehen. Dieser zeigt den ehemaligen tschechischen Präsidenten Václav Klaus und den Künstler Milan Knížák, wie sie sich gegenseitig mit Brei füttern, während im Hintergrund das Lied „We Are The Champions“ von Queen läuft. 
  • Bedeutung: Das Werk ist eine provokative politische Satire auf das tschechische Establishment und die „Arschkriecherei“ (daher der Name)

  • kompletter Text gefunden von Google-KI