08 November 2019

HAUT


#Lyrimo 8.November2019
So lautet der Impuls:„einsilbig“
https://lyrimo.wordpress.com/2019/11/08/lyrik-08-11-2019-einsilbig/



HAUT 

zwei tun es oft 
drei auch soft 
 sex nicht viel 
neun ist kein ziel 

mach mir nichts vor 
bist doch kein tor 
bleib bei dem brauch 
denk an den bauch 
der dich so stört 
weil er nicht hört 
und er so dick 
stört er, der strick? 
  
  


  
  © Bild*  & Text by: HerrWortranken 
                                                                                                                         * Technik: Bleistift







07 November 2019

BRAUN








📌📌📌📌📌📌📌📌
#Lyrimo 7.November2019
So lautet der Impuls:„November –Elfchen“


BRAUN 
  
VERGEWALTIGT DEMOKRATIE 

FASCHISTEN IM LAND 

GEFAHR DROHT VON IHNEN 

TOD 


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06 November 2019

EMPFINDEN







#Lyrimo 6.November2019
So lautet der Impuls: „Abendgrün“
https://lyrimo.wordpress.com/2019/11/05/6-november-2019/







EMPFINDEN 

aufbruch am morgen 
                                 biologisch-dynamisch 
abendhoffnung frisch 



    © Bild & Haiku / Dreizeiler by: HerrWortranken 



05 November 2019

DOMINATION





#Lyrimo 5.November2019
So lautet der Impuls: „Medientransfer Bild“
https://lyrimo.wordpress.com/2019/11/04/5-november-2019/



DOMINATION 

Die Lebensbahn, der Erdenkinder eigne Fülle; 
Auf vorgegebnen Schienen, oder glitschig Gülle,
Pariert niemals der herrschend Klasse Illusionen. 
Auf Dauer erodieren deren Emotionen. 

Darum egal, ob Eis, ob Feuersbrunst, ob Regen, 
Des Menschen Endzweck, nach dem würdig' Sinn im Leben, 
Wird keineswegs durch Bahnen, mit und ohne Trassen, 
Verbindlich festgelegt, in unterschiedlich' Klassen. 



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04 November 2019

ZUKUNFTSGLAUBE


#Lyrimo 4.November2019
So lautet der Impuls: „…das Große beginnt im Kleinen“
https://lyrimo.wordpress.com/2019/11/03/4-november-2019/ 


ZUKUNFTSGLAUBE 

Ein Nil aus Nichts. 
Es ist ein Traum. 
Ein yocto (1 Ding. 
Man sieht es kaum. 

Andeutung von 
Gedankenkunst. 
Lebt's als Äon. (2 
Ohne Abgunst. (3 

Aus selb'gem Nix 
Entsteht sehr oft 
Ein großer Mix 
Ganz unverhofft. 

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_______________________________
0,000 000 000 000 000 000 000 001 / septillionth / Billiardstel  (1  [Wikipedia]
Ära, Ewigkeit, Unendlichkeit, Zeit, Zeitraum  (2 [Duden] 
Veraltet: (Neid; Missgunst; Übelwollen) (3 [Duden] 



03 November 2019

CAUSA


#Lyrimo 3.November2019
So lautet der Impuls: „ganz im Vertrauen“
https://lyrimo.wordpress.com/2019/11/02/3-november-2019/




CAUSA 

Kurz und schmerzlos; 
Zwar kurios. 
Weiß zu glauben – 
Turteltauben. 

Kann ich trauen? 
Auf dich bauen? 
Darf ich fallen, 
Selbst im Lallen? 
Und du fängst mich? 
Sag's mir ehrlich. 

Ja ich halt' dich. 
'ch sag's nicht weiter. 
Bin 'drum glücklich 
Heut' - 
Und heiter.  


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02 November 2019

HAUCH




#Lyrimo 2.November2019
So lautet der Impuls: „Und als sich der Nebel lichtete…“
https://lyrimo.wordpress.com/2019/11/01/2-november-2019/






HAUCH 

Und als sich der Nebel lichtete. 
Gedanken, 
Schwirrten durch sehnend Kopf.
Griff eiligst 
All' dienstbaren Stifte; 
Lyrikte 
Bis ihm qualmte der Schopf. 

Farben 
Walkten den Körper, 
Den Geist. 
Eroberten flott - 
Die Hand mit Fleiß; 
Des Dichters Werkzeug - 
Verbindlich meist. 
Strömend und machtvoll 
Rann dann der Schweiß. 

  Zeilen zu finden 
Endworte auch. 
Suche nach Reimwort - 
Denken, blockiert. 
Urplötzlich klärt sich 
Lähmender Hauch. 
Anfänglich Nebel; 
Nie mehr - schockiert. 



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01 November 2019

TRIBUT


#Lyrimo 1.November2019
So lautet der Impuls: „Ein Gedicht zu Ehren…“
https://lyrimo.wordpress.com/2019/11/01/lyrik-01-november-2019-ein-gedicht-zu-ehren/

TRIBUT 

Ein Gedicht, 
Zu Ehren der Liebe. 
Mehrfach verehrt, 
Ist des Günstling Tun. 
Offen gelebt, 
Und nicht wie Diebe - 
Ausdauernd kraftvoll, 
Wie ein Monsun. 

Großes Verlangen - 
Zehrt sich nach ihr. 
Leben wie Träume, 
Einfühlsam Wort.
Fülle bewährt, 
Impulse von dir. 
Liebe, ich lieb dich, 
Bist mein Akkord. 

    
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31 Oktober 2019

LyriMo



... vom 01.November 2019 bis 30.November 2019 ||



... ab hier neue tägliche #LyriMo(Lyrik Monat)-Beiträge, vom mir ...

siehe auch 

viel Vergnügen beim Lesen, ihr 
HerrWortranken 





29 Oktober 2019

TIEFE






TIEFE 

Gibt es Tiefe auf den Bergen? 
Kann man fliehen vor den Schergen, 
Die das Leben biert, tagtäglich? 
Wär ein Dasein, dann unsäglich? 

Kennt ein Hochgefühl die Tiefe? 
Gibt es Hilfe, wenn ich riefe 
Nach der Euphorie der Liebe; 
Nach dem Rausch, der großen Triebe? 

Was wär'n Löcher ohne Abgrund? 
Was die Glatzen ohne Haarschwund? 
Ist das Meer, nur tief durchs Wasser? 
Wird die Wüste auch mal nasser? 

Fragen, die ich nie, kann klären. 
Fragen, die für mich in Sphären 
Tief und sinnig, sind verborgen. 
Hoffnung, auf die Antwort - 
Morgen. 
  
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16 Oktober 2019

TAND







 TAND  

Die Hochzeitsringe sind verloren. 
Vergessen heut', 
Was wir geschworen; 
In Kindertagen - 
Mit bunten Kugeln. 
Heut' nur Gedenken 
Ohne Jubeln. 




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15 Oktober 2019

HERBSTBLATT











HERBSTBLATT 

will noch hängen 
in den zwängen - 
dieser welt. 
auch kein geld 
kann mich locken. -
bin ich trocken 
und noch gelber, 
fall ich selber. 



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14 Oktober 2019

RUF







RUF 

"Hört Leute", 
Sprach der Zeitgenosse. 
Ein Jeder sah es in der Gosse; 
Den braunen Rotz, - gefährlich nah. 
Nur unsrem Staate war's nicht klar. 
Kein Aug', kein Blick. 
Man sucht das Recht. 
Passiv blieb er. 
War schier ein Knecht 
Der Schnodderlobby, hier im Land. 
Heut rächt sich alles durch den Brand, 
Der Niedertracht von Vampir Björn. 
Er ist kein Mensch, seht sein Gehörn. 

Neuster Frevel kam aus Halle; 
Faschos jedoch speien Galle. 
Hoffnung, das es besser würde. 
Hoffe, das der Staat die Hürde 
Überwindet und verbietet 
Braun Parteien. 
Umgenietet 
Müssten auch all' Volksverhetzer. 
Und die Staatswesen, Zersetzer. 

Hoffe hoffe, hoffnungsvoller, 
Auf ein Leben ohne Koller. 
  




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25 September 2019

SPERO AUTEM







SPERO AUTEM 
(Ich hoffe) 



Mach' ich die Augen auf, dann zeigt sich klar ein widerwärtig' Schmutz und übel Sinn. 
Wo bleibt die Klugheit dieser Welt, die rein dem Leben frönt und nicht dem Machtgewinn. 
Ich such' autarke Angejahrte, die mit Gespür ein Überleben sinnen. 
Verachte all die neuen Wirtschaftswachstumsfuzzis, die durch die Bank, schier spinnen. 

Erinnre mich der Jugendkraft und hoffe erdenweit, auf zukunftsträchtig' Glanz, 
Auf das die blond behaarten Popanzlutscher, verspür'n den Weltenschmerz, am eignen Schwanz. 
Die Dunstkreislügner, verlieren bald, all ihre schlangenzüngig Machtmissbräuche. 
Beharrung sei das Ziel, des gegenwärtig' Wandels, wider all die FakeNews Seuche. 



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24 September 2019

UNMERKLICHKEIT





UNMERKLICHKEIT


Mehrdeutigkeit einer Ballung 
Im nachtdunklen Moloch der Wahne. 
Weilen in Gafferarenen - 
Anarchien knechten Causae. 
Im Schlafe kenntnisreich beobachtend 
Mischen gramvolle Nachtszenen Synapsen. 
Wortpinsel bemänteln die Gloriole des Lebens. 



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23 September 2019

APODIKTISCH




APODIKTISCH 

Das Gemalte auf Gemaltes ist der Vordergrund des Hintergrundes. 

II 
Die Erinnerungen an Erinnerungen sind die Geschichten der Geschichte. 

III 
Das Lieben des Liebsten ist die Lebendigkeit des Lebens. 

IV  
Die Vorderseite einer Rückseite, ist eine Blaupause, des Vorbildes eines Nachbildes. 

 
Die Woge einer Welle, wallt wellige Glätte. 

VI 
 Vielschichtige Unstetigkeit offenbart die Geschichte mancher Gesichter. 

VII 
 Löchern fehlt jeglicher Bezug, zur Lochung. 

VIII 
Die Kraft der Kräftigen korreliert selten mit der Dicke der Molligen.

IX 
 Zuneigung in eine Spiegelung, ist immer die Flexur einer Abneigung. 

Im Sein des Nichts suhlen ist hoffnungsfreudiger als nicht Sein. 

XI  
Zwischen Durch steht meistens ein außen Vor. 

XII 
Fantasie, das einzig Grenzenlose des Daseins. 



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25 August 2019

ZULASSEN






ZULASSEN 

Lasst uns Toben, Schreien, Springen 
Lasst uns nicht um Worte ringen 
Lasst uns ernsthaft Menschlich sein 
Lasst uns trinken geistvoll Wein. 

Lasst uns achten unsre Lieben 
Lasst Talent und Können siegen 
Lasst Befinden niemals zünden 
Lasst uns Ernst mit Spaß verbinden. 

Lasst ein Urteil geistreich richten 
Lasst uns Streit durch Frieden schlichten 
Lasst die hehren Worte sprechen 
Lasst uns niemals Silben stechen. 

Lasst uns Lassen frei von Thesen  
Lasst uns achten alle Wesen 
Lasst uns jubeln nur mit Herzen
Lasst uns handeln, ohne Schmerzen. 
   


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21 August 2019

TAG




TAG 

Mein Tag. 
Du bist ein Machtgefühl 
Mit deinem stoischen Gewühl 
Aus Liebreiz, Kraft und Schwäche. 

Verbleibe weiterhin, 
Denn ich verspreche, 
Mehr Inbrunst zu erlauben. 

Auf das die flügelschwangeren Worte 
Manch zerebralen Unrat, 
Mit Schwung, 
Schnellstmöglich heute, 
In der Sekund', 
Entstauben. 



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30 Juni 2019

EXCLAMATIO






EXCLAMATIO 


I.  

Ein Druck im Denkorgan; 
Nicht stark. 
Wie ein Orkan 
Fegt Leere fort und zwingt 
Den Geist betriebsbedingt 
Zu dichten Wort für Wort. 
Rechtzeitig zum Rapport.  


II.


Ein Anagramm kennt SICHER keinen SCHREI.
Doch heut'ger SCHREI stobt aus der Tiefe meiner SCHREIbblockade. 
Obwohl, ein SCHREIhals war ich nie.
 
Seit Tagen suche ich den SCHREIbblock mit dem heißgeliebten SCHREIbstift. 
Oh Graus. 
Im Raume fehlt ein wichtig' Utensil. 
Der SCHREIner hielt es nicht für nötig, den reparierten SCHREIbtisch heut' zu liefern.  



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18 Mai 2019

DIKTA







DIKTA 

Ein maßvoll' Schritt, 
Gepaart mit quergedachter Einsamkeit, 
Auflebte, 
Mit bekümmert morphologisch Worten, 
Um einzugraben, 
Sich in Denkers kritisch Aufbruchzeit, 
Ohn' Gig und ohn' Gebot geläufiger Kohorten. 

So sann er Stund um Stund, bis wandelt Blick zu Schläfrigkeit. 
Doch Geist und Feder wirken. 
Fortwährend und synchron, 
Bis neuer Tag kreißt aus vergehend Schoß 
Der Samtigkeit 
Zu andersartig Aufbruch; 
Gleich reinem Kammerton. 




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04 April 2019

BLENDWERK



Fridays for Future 


BLENDWERK 

Zu viele Strahlen einer Sonne 
Verwandeln Liebreiz, oft in Pflicht. 
Verwehter Rausch, perdu die Wonne. 
Drum liest man heute, dies Gedicht. 

Den Tränen näher, als manch Freude. 
Das Herz hüpft eilends in der Brust. 
Nunmehr entschwunden, Großgeläute. 
Der Lebenssinn - in Zukunft, Frust. 

Alte Männer, senil, verschlissen. 
Für sie ist Ferne - eh' egal. 
Jugend wird Zukunft nimmer missen. 
Der Weg dorthin, ausnehmend schmal. 

Doch haltet durch, ruf ich den Jungen; 
Ziviler Unmut der darf sein. 
Nie achtet auf die Lügenzungen, 
Die euch nur sagen, nein Nein NEIN. 
  © Bild & Text by: HerrWortranken  




30 März 2019

FREIHEIT DIE n(ICH)t MEINE






FREIHEIT DIE n(ICH)t MEINE 

Getier, der Mensch und Blume. 
Sämling und großer Baum. 
Von Hochalm bis Lagune; 
Von Hochalm bis Lagune; 
Freiheit bleibt meist ein Traum. 

Die Welt hat sich erschaffen, 
Aus sich heraus, mit Sinn. 
Schien möglich ohne Waffen; 
Schien möglich ohne Waffen; 
Der Anfang, ein Gewinn. 

Kosmos baute Terraball.
Gekreißt hat dann Natur. 
Hybris, testet tödlich Knall. 
Hybris, testet tödlich Knall. 
Zu End' all Kreatur.

  
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20 März 2019

SINNIG







SINNIG 

SINNLOS 
der 
AUGENBLICK 
wenn 
NASENFLÜGEL 
mit 
OHRENSCHMAUS 
und 
ZUNGENSCHLAG 
SINN_VOLL 
den Lethe trinken 


  
© Bild & Text by: HerrWortranken 







04 März 2019

ROSENMONTAG2019



h a i k u 





ROSENMONTAG2019 
  

Tränen im Auge 

Einen Lachkrampf bekommen 

Mensch und Blase voll 



© Bild & Haiku by: HerrWortranken 






28 Februar 2019

LENZESSERENADE


h a i k u 





LENZESSERENADE 


Luft Aktivität 

Wipfel wanken beflügelt 

Winterstaub verweht 





© Bild & Haiku by: HerrWortranken 





24 Februar 2019

LEBENLEBEN






        LEBENLEBEN 

                Zentrum des Herzensgrundes 
                Saugt überbordend Kraft, 
                Beim Auftakt dieser wärmend Lebensstrahlen, 
                Die sanft, 
                Doch übermächtig, 
                Sich im Gebild' 
                Der schützend' Haut, 
                All dürstend' Erdenkinder, 
                Wie seinerzeitige Erinnerung 
                An vorgeburtlich' mollig' Schutz, 
                Inwendig jener Heimstadt der Geborgenheit, 
                Wie wuchtig Lebenselixier, 
                An jedem Sonnentag 
                Sich etabliert. 


© Bild & Text by: HerrWortranken 







22 Februar 2019

ERQUICKUNG




ERQUICKUNG 

lass mich wuhlen 
innig suhlen 
lass beständig 
mich beidhändig 
all umfassend 
nie ablassend 
die berührung 
nur durch führung 
unserer sucht 
deine spaltfrucht 
liebend herzen 
ohne schmerzen 
innig fühlen 
auch auf stühlen 
sollst erleben 
diesen segen 
meiner hände 
bis zur lende 
deiner physis 
vom adonis 
deiner liebe 
der die triebe 
mit dir teilt 
und dich geilt 




 
   © Bild (Öl, Leinwand) & Text by: @HerrWortranken           


20 Februar 2019

ABENDGEBET EINES REGIERUNGSMITGLIEDS






ABENDGEBET EINES REGIERUNGSMITGLIEDS 

Lobbyisten seid willkommen. 
Lobbyisten mag ich, sehr. 
Lobbyisten meist verschwommen; 
Lobbyisten werden mehr. 

Lobbyisten bringen Segen. 
Lobbyisten sind mein Hirn. 
Lobbyisten sich sehr regen; 
Denen biet ich nie die Stirn.

Lobbyisten schenken Urlaub. 
Lobbyisten geben viel. 
Lobbyisten sehn kein Klima 
Lobbyist ich lieb' dein Spiel. 

Lobbyisten bleibt bestehen. 
Lobbyisten mehrt euch - groß. 
Lobbyisten auferstehen. 
Gebt mir nie, den Rippenstoß. 
                                     Amen 
  
  




 © Bild & Text by: HerrWortranken  








08 Februar 2019

FRAPALYWO





FRAPALYWO

Frau Paulchens Woch‘
Gibts immer noch.
Seit vielen Jahr
Kredenzt sie klar
Impulsideen;
Höchst angenehm
Für Alle, hier.
Auf screen, - Papier,
Schreibt jeder schnell,
professionell
Gedankenkunst;
Mit reich‘ Inbrunst.
So gibt man preis,
Ob jung, ob Greis;
Die Eigensicht. -
Vielleicht auch nicht*.

Trinkst zuviel Wein,
wird es wohl sein,
Wenns Ende naht,
Lyrik zu smart.
Stehst vorm Gericht. -
Vielleicht auch nicht*. 
 
 
                                                                                        © Bild & Text by: HerrWortranken

 

#frapalywo impuls tag 7 ~ 8Februar2019 > "gleiche schlusszeile für alle:   *vielleicht auch nicht“ – zeile stammt aus:  „windgriff“ von hans magnus enzensberger"