KONFLIKT
26 September 2020
31 August 2020
MUDDERN
MUDDERN
So hilf mir
Oh Mudder
ich werde zum Tier
So hilf mir
Oh Mudder
ich werde zum Tier
Was ist mein Kind
Was ist mit dir
Es mehren sich Haarschöpf'
Nicht nur am Kopf
Zwischen Achseln und Haxn
Da wächst mir dicht' Schopf
Oh Kindlein
Lieb Madel
Wie kann das gescheh'n
Hab sowas mein Lebtag
Nie vernommen
Nie g'sehn
Wir müssen zum Bader
Zum Heiler
Zum Popen
Vielleicht ist es kränklich
Und kommt aus den Tropen
Nein Mudder
Ich denk mir
's war anners gewesen.
Letzt' Nacht erschien mir
Im Traum
So ein Wesen
Ganz steif war das Ding
Hatte ‘nen Pinsel mit Haaren
Und malte mir dann
Oh Mutter, welch Graus
Aufs Bäuchlein
So ’ne schnurrhaarige Maus
Mein Kind du bist meine Tochter nicht mehr
Geh‘ aus dem Haus und entferne mit Teer
Sofort diese Schande
Bist nimmer ein reines
Familienmitglied
Gelöst sind all‘ Bande
Und zu Ende dies Lied
So ein Wesen
Ganz steif war das Ding
Hatte ‘nen Pinsel mit Haaren
Und malte mir dann
Oh Mutter, welch Graus
Aufs Bäuchlein
So ’ne schnurrhaarige Maus
Mein Kind du bist meine Tochter nicht mehr
Geh‘ aus dem Haus und entferne mit Teer
Sofort diese Schande
Bist nimmer ein reines
Familienmitglied
Gelöst sind all‘ Bande
Und zu Ende dies Lied
© Bild & Text by: HerrWortranken
19 August 2020
LABEL
LABEL
in einem fernen land
an einer bar – am strand
wärmt sonne ihren rücken
wollüstiges entzücken
durchströmt gedankensphäre
als wär‘ sie ’ne hetäre
nur heute scheint sie ehrbar
vielleicht auch unbelehrbar
lässt sich durch sonne zwicken
vermerkt nun an den blicken
der and‘ren leut‘ – am ausschank
rückfront rot – was für’n gestank
nach ranzig sonnenschutzglasur
jetzt hat sie rücken mit gravur
© Bild & Text by: HerrWortranken
16 August 2020
LEIDENSCHAFT
!B
LEIDENSCHAFT
Die Uhr schlägt Abend
Das Pflaster heiß
Nicht wirklich labend
Es leckt der Schweiß
Rinnsal rinne fein
Lass uns innig sein
In der tiefsten Körperkuhle
Kann man schwitzen
Die Uhr schlägt Abend
Das Pflaster heiß
Nicht wirklich labend
Es leckt der Schweiß
Rinnsal rinne fein
Lass uns innig sein
In der tiefsten Körperkuhle
Kann man schwitzen
Doch ich suhle
In der Kühle
In der Kühle
Wenn die Sterne
Wolkenlos in Himmelsferne
Glitzern über’m klaren Teich
Dann die Haut
Wolkenlos in Himmelsferne
Glitzern über’m klaren Teich
Dann die Haut
So magisch weich
Rinnsal rinne fein
Niemals nur zum Schein
Haut an Haut
Gefühle klar
Liebeshitze
Wunderbar
Rinnsal rinne fein
Feurig wie ein Wein
So vergeht ein Tag
Rinnsal rinne fein
Niemals nur zum Schein
Haut an Haut
Gefühle klar
Liebeshitze
Wunderbar
Rinnsal rinne fein
Feurig wie ein Wein
So vergeht ein Tag
Brutheiß
Zeitgleich träumen
Zeitgleich träumen
Von dem Schweiß
Der uns bindet
Der uns bindet
Ohne Pein
Lass uns immer
Lass uns immer
Innig sein
© Bild & Text by: HerrWortranken
12 August 2020
EXPOSÉ
EXPOSÉ
Ein Pärchen tändelte zu dritt
Es Schritt
An fernem Ort
Man hörte weitab zart Geschrei
Im Mai
Hörst du es – dort?
Nun große Stille – überall –
Ein Knall!
Ich ahnte es.
Tütata – schreit die Sirene –
Szene –
Heut gab‘s nur Stress.
© Bild & Nonsensgedicht by: HerrWortranken
(Versmaß: 8 a - 2 a - 4 B - 8 c - 2 c - 4 B )
01 August 2020
FEUER
FEUER
Hitze flimmert
Abend wimmert
Tageshitze glimmt versonnen
Tropfend Wangen
Langsam drangen
Manch‘ der schwarz bekleidet‘ Nonnen
In die Kühle
Auf Betstühle
Um jetzt nach manch täglich Pflichten
In Versenkung
Und Ablenkung
Laut im Chore flott zu dichten
“Sei nur prunke
Götterfunke
Ohne Feuer gib uns Kälte
Lass‘ uns gehen
Zu Bergseen
Um zu schlafen, dann im Zelte“
© Bild & Nonsensgedicht by: HerrWortranken
31 Juli 2020
ABADDON
ABADDON
verbrannt der geist
der frühen jugend
freiheitlich‘ worte
wehgeschrei
wir hielten hoch,
manch hehre tugend
all‘ hofften
völker werden frei
nach etlich’
lebensabschnittsjahren
rückt man
vergangenheit heran
man sieht zu jeder zeit
barbaren
alle kohorten
ohne plan
© Bild &Text by: HerrWortranken
27 Juli 2020
NACH(t)BAR
NACH(t)BAR
Ein Zaun,
Zwei Meter hoch,
Drei Latten quer;
Gebaut,
Mit unermesslich Schweiß,
Zur Wehr.
Verhindert nun,
Den Blick,
Zu Nachbars Haus.
Auch er siehts ein,
Freundschaft –
Endgültig aus.
Die Kinder,
Längst verstreut in aller Welt.
Die Eltern hinterließen,
Als Entgelt,
Für ihrer Enkel Erbe –
Haus und Grund.
Die wussten nichts
Von vordem Streit und Schund.
Die Kindeskinder sind zurück –
Am Zaun.
Ein Jeder pflanzt nun einen Freundschaftsbaum.
Sie reichen sich die Hand zum Friedensschluss
An ihrer Nachtbar –
Plötzlich –
Fällt ein Schuss.
© Bild &Text by: HerrWortranken
25 Juli 2020
CORONA(ver)ÄPP(el)
CORONA(ver)ÄPP(el)
Des GROßEN BRUDERs Einsichtnahmen
In uns’rer Smartphones, lautlos Wissen
Führt hierzuland‘ zu Falschalarmen.
Tun wir uns wehren, echt verbissen;
Zu öffnen tiefes inn‘res Sein?
Wir sagen zu den Schnüfflern – NEIN!
Doch Google – nicht der Gugelhupf –
Späht heimlich, mit manch maßlos Schlupf
Im World Wide Web, für – “Enn-Ess-Ai“ – *.
Warum so leise, ohne Schrei
Verhalten wir uns heutzutage
Und akzeptieren – diese Lage?
Sind wir heut‘ dumm, oder gefügig?
Sind wir verblendet, gar zu gütig?
Wir müssten grübeln – Hirn benutzen.
Lasst niemals euch,
Das Denken stutzen.
© Bild &Text by: HerrWortranken
*) NSA
Labels: lyric poem story Gedichte
CORONA(ver)ÄPP(el)L
18 Juli 2020
BEGLÜCKUNG
BEGLÜCKUNG
Wenn die Bedingtheit, einer Nacht
Des Tagwerks Seele, bläht und lacht,
Bis Augenlider zärtlich zappeln
Und Blätterschwirren in den Pappeln
Des Lebens, Lieder belcantieren,
Dann lebst beseelt auf Freudesschlieren.
Vermerkst im Traum Realität,
Bis zur Sekunde, wenn‘s zu spät.
Noch schläft der Geist – Pupillen streiten
Sich mit Phantasten, die jetzt gleiten
Und dich auf zarten Flügeln bringen,
Zum Jauchzen und bejahend singen.
© Bild &Text by: HerrWortranken
06 Juli 2020
HOMMAGE
HOMMAGE
Habtisch halt‘ ich jetzt in Händen
Eins der Bilder, von den Wänden
Meiner Wohnung und betrachte
Voller Wonne und auch sachte
Dieses Bildnis der Marina.
Ob’s gemalt ist, alla prima?
Kleiber Susann‘ hat’s gestaltet
’s kam per Post, ganz ungefaltet.
Sicher, hinter Glas mit Rahmen,
Zeigt es lebenssinnig Dramen.
Hölle, Himmel und die Erde
Künden Dasein, in der Herde.
Kantig, zärtlich, sanft ergeben
Fördert Kunst, diesseitig Leben.
Pein, als Form der Schmerzerfahrung;
Seelenwunden, geistig Nahrung.
Jedes künstlerische Schaffen
Nur für Menschen – nie für Laffen.
© Bild &Text by: HerrWortranken
28 Juni 2020
ABENDGEBET EINES 45ten PRÄSIDENTEN
ABENDGEBET EINES 45ten PRÄSIDENTEN
ursprünglicher Autor: Unbekannt (Mittelalter)
Heut' aus dem Antropozän
Abends wenn wir schlafen gehn,
Vierzehn Waffen bei mir stehn,
Zwey für Rechts und Ordnung,
Zwey in meinen Augen,
Zwey an meinen Schläfen,
Zwey an meinen Lenden,
Zwey in meinen Händen,
Zwey die mich erwecken,
Zwey die mich dann strecken
Und befördern in die Höll.
© Bild &Text* by: HerrWortranken
*nach dem Text aus; "Des Knaben Wunderhorn"
Abendgebet: "Abends, wenn ich schlafen geh [...]"
Labels: lyric poem story Gedichte
ABENDGEBET DEINES 45ten PRÄSIDENTEN
09 Juni 2020
STILLE
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| Bild bearbeitet nach einem Foto |
STILLE
Hinterm Lorbeerstrauch, wie Hünen,
Sitz ich in der Sonne Schatten.
Mir im Blickfeld – keine Dünen.
Vor mir nur die alten Latten,
Meiner Vorfahr, Gartenzäune;
Abgeblättert‘ farbig Schichten;
Stehen krumm, wie wirre Träume.
Inspirieren mich – zu dichten.
Find‘ die Worte, in den Krumen,
Durch entrückten Blick, zum Boden.
Inspiriert durch scheckig‘ Blumen;
Wechsle Reime, so, wie Moden.
Wend‘ die Augen dann – gen Himmel.
Ohne Fixpunkt, Ferne fahnden.
Seh‘ in Wolken einen Schimmel
Und mein Geist beginnt – zu ahnen.
Schnell den Stift, doch ohne Eile.
Auch ein Reimwort wird gefunden.
Rasch geschrieben ist die Zeile.
Schreibblockade – überwunden.
Denke an George Floyd den Toten.
Atme Luft – tief in die Lungen.
Spür‘ im Hals – so was wie’n Knoten.
Herz schreit mit Millionen Zungen.
© Bild bearbeitet nach einem Foto & Text by: HerrWortranken
01 Juni 2020
VITA
VITA
Mittig Sommer – randlos Dünste,
Graugebleichtes Tageslicht.
Sublimierte, farbig Künste,
Schnell vergessen ist die Pflicht.
Sehnend brauch‘ ich nicht zu warten,
Auf des Wortes Geistesblitz.
Schreib‘ im Hause, oder Garten
Freudig Sätze – oftmals spitz.
Trotzdem bleibe, treu mir immer,
Selbst, wenn vieles subjektiv.
Der Gedanken Worteschimmer;
Kunst benutzt, qua Korrektiv.
© Bild &Text by: HerrWortranken
25 Mai 2020
R.I.P.
R.I.P.
George Floyd
0‘01“ 0‘02“ 0‘03“ 0‘04“ 0‘05“ 0‘06“ 0‘07“ 0‘08“ 0‘09“ 0‘10“
0‘11“ 0’12“ 0’13“ 0’14“ 0’15“ 0’16“ 0’17“ 0’18“ 0’19“ 0’20“
0’21“ 0’22“ 0’23“ 0’24“ 0’25“ 0’26“ 0’27“ 0’28“ 0’29“ 0’30“
0’31“ 0’32“ 0’33“ 0’34“ 0’35“ 0’36“ 0’37“ 0’38“ 0’39“ 0’40“
0’41“ 0’42“ 0’43“ 0’44“ 0’45“ 0’46“ 0’47“ 0’48“ 0’49“ 0’50“
0’51“ 0’52“ 0’53“ 0’54“ 0’55“ 0’56“ 0’57“ 0’58“ 0’59“ 1’00“
1’01“ 1‘02“ 1‘03“ 1‘04“ 1‘05“ 1‘06“ 1‘07“ 1‘08“ 1‘09“ 1‘10“
1‘11“ 1’12“ 1’13“ 1’14“ 1’15“ 1’16“ 1’17“ 1’18“ 1’19“ 0’20“
1’21“ 1’22“ 1’23“ 1’24“ 1’25“ 1’26“ 1’27“ 1’28“ 1’29“ 0’30“
1’31“ 1’32“ 1’33“ 1’34“ 1’35“ 1’36“ 1’37“ 1’38“ 1’39“ 0’40“
1’41“ 1’42“ 1’43“ 1’44“ 1’45“ 1’46“ 1’47“ 1’48“ 1’49“ 0’50“
1’51“ 1’52“ 1’53“ 1’54“ 1’55“ 1’56“ 1’57“ 1’58“ 1’59“ 2’00“
2’01“ 2‘02“ 2‘03“ 2‘04“ 2‘05“ 2‘06“ 2‘07“ 2‘08“ 2‘09“ 2‘10“
2‘11“ 2’12“ 2’13“ 2’14“ 2’15“ 2’16“ 2’17“ 2’18“ 2’19“ 0’20“
2’21“ 2’22“ 2’23“ 2’24“ 2’25“ 2’26“ 2’27“ 2’28“ 2’29“ 0’30“
2’31“ 2’32“ 2’33“ 2’34“ 2’35“ 2’36“ 2’37“ 2’38“ 2’39“ 0’40“
2’41“ 2’42“ 2’43“ 2’44“ 2’45“ 2’46“ 2’47“ 2’48“ 2’49“ 0’50“
2’51“ 2’52“ 2’53“ 2’54“ 2’55“ 2’56“ 2’57“ 2’58“ 2’59“ 3’00“
3’01“ 3‘02“ 3‘03“ 3‘04“ 3‘05“ 3‘06“ 3‘07“ 3‘08“ 3‘09“ 3‘10“
3‘11“ 3’12“ 3’13“ 3’14“ 3’15“ 3’16“ 3’17“ 3’18“ 3’19“ 3’20“
3’21“ 3’22“ 3’23“ 3’24“ 3’25“ 3’26“ 3’27“ 3’28“ 3’29“ 3’30“
3’31“ 3’32“ 3’33“ 3’34“ 3’35“ 3’36“ 3’37“ 3’38“ 3’39“ 3’40“
3’41“ 3’42“ 3’43“ 3’44“ 3’45“ 3’46“ 3’47“ 3’48“ 3’49“ 3’50“
3’51“ 3’52“ 3’53“ 3’54“ 3’55“ 3’56“ 3’57“ 3’58“ 3’59“ 4’00“
4’01“ 4‘02“ 4‘03“ 4‘04“ 4‘05“ 4‘06“ 3‘07“ 4‘08“ 4‘09“ 4‘10“
4‘11“ 4’12“ 4’13“ 4’14“ 4’15“ 4’16“ 3’17“ 4’18“ 4’19“ 4’20“
4’21“ 4’22“ 4’23“ 4’24“ 4’25“ 4’26“ 3’27“ 4’28“ 4’29“ 4’30“
4’31“ 4’32“ 4’33“ 4’34“ 4’35“ 4’36“ 3’37“ 4’38“ 4’39“ 4’40“
4’41“ 4’42“ 4’43“ 4’44“ 4’45“ 4’46“ 3’47“ 4’48“ 4’49“ 4’50“
4’51“ 4’52“ 4’53“ 4’54“ 4’55“ 4’56“ 3’57“ 4’58“ 4’59“ 5’00“
5’01“ 5‘02“ 5‘03“ 5‘04“ 5‘05“ 5‘06“ 5‘07“ 5‘08“ 5‘09“ 5‘10“
5‘11“ 5’12“ 5’13“ 5’14“ 5’15“ 5’16“ 5’17“ 5’18“ 5’19“ 5’20“
5’21“ 5’22“ 5’23“ 5’24“ 5’25“ 5’26“ 5’27“ 5’28“ 5’29“ 5’30“
5’31“ 5’32“ 5’33“ 5’34“ 5’35“ 5’36“ 5’37“ 5’38“ 5’39“ 5’40“
5’41“ 5’42“ 5’43“ 5’44“ 5’45“ 5’46“ 5’47“ 5’48“ 5’49“ 5’50“
5’51“ 5’52“ 5’53“ 5’54“ 5’55“ 5’56“ 5’57“ 5’58“ 5’59“ 6’00“
6’01“ 6‘02“ 6‘03“ 6‘04“ 6‘05“ 6‘06“ 6‘07“ 6‘08“ 6‘09“ 6‘10“
6‘11“ 6’12“ 6’13“ 6’14“ 6’15“ 6’16“ 6’17“ 6’18“ 6’19“ 6’20“
6’21“ 6’22“ 6’23“ 6’24“ 6’25“ 6’26“ 6’27“ 6’28“ 6’29“ 6‘30“
6’31“ 6’32“ 6’33“ 6’34“ 6’35“ 6’36“ 6’37“ 6’38“ 6’39“ 6’40“
6’41“ 6’42“ 6’43“ 6’44“ 6’45“ 6’46“ 6’47“ 6’48“ 6’49“ 6’50“
6’51“ 6’52“ 6’53“ 6’54“ 6’55“ 6’56“ 6’57“ 6’58“ 6’59“ 7’00“
7’01“ 7‘02“ 7‘03“ 7‘04“ 7‘05“ 7‘06“ 7‘07“ 7‘08“ 7‘09“ 7‘10“
7‘11“ 7’12“ 7’13“ 7’14“ 7’15“ 7’16“ 7’17“ 7’18“ 7’19“ 7’20“
7’21“ 7’22“ 7’23“ 7’24“ 7’25“ 7’26“ 7’27“ 7’28“ 7’29“ 7’30“
7’31“ 7’32“ 7’33“ 7’34“ 7’35“ 7’36“ 7’37“ 7’38“ 7’39“ 7’40“
7’41“ 7’42“ 7’43“ 7’44“ 7’45“ 7’46“ 7’47“ 7’48“ 7’49“ 7’50“
7’51“ 7’52“ 7’53“ 7’54“ 7’55“ 7’56“ 7’57“ 7’58“ 7’59“ 8’00“
8’01“ 8‘02“ 8‘03“ 8‘04“ 8‘05“ 8‘06“ 8‘07“ 8‘08“ 8‘09“ 8‘10“
8‘11“ 8’12“ 8’13“ 8’14“ 8’15“ 8’16“ 8’17“ 8’18“ 8’19“ 8’20“
8’21“ 8’22“ 8’23“ 8’24“ 8’25“ 8’26“ 8’27“ 8’28“ 8’29“ 8’30“
8’31“ 8’32“ 8’33“ 8’34“ 8’35“ 8’36“ 8’37“ 8’38“ 8’39“ 8’40“
8’41“ 8’42“ 8’43“ 8’44“ 8’45“ 8’46“
© Bild & Text by: HerrWortranken
09 Mai 2020
LAKTIEREN
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| LyriMo 30.april2020 |
LAKTIEREN
(Lyrimo Impuls „Lichblicke“-30 April 2020)
Ein Leuchten deiner Augen
Erfreut mich wie das Saugen
An deiner Brüste Spitzen,
Wenn Leibestropfen blitzen.
Umarmen uns mit Wonne.
Wir spüren dann die Sonne
In unser beider Herzen.
Vergessen Tagesschmerzen.
Seligkeit und Glücksgefühl
Um uns, in uns ist es schwühl.
Auch in klirrend Kälte dann
Stark – die Liebe, nie zerrann.
© Bild &Text by: HerrWortranken
01 Mai 2020
WESENSMERKMAL
![]() |
WESENSMERKMAL
Überlegend und versonnen.
Rote Fäden die gesponnen.
Wörter, Sätze in der Reihe –
Holprig Duktus, wenn der Laie
Greift zu Bleistift, Federhalter,
Werden’s meistens keine Psalter.
Er bekritzelt die Papiere.
Schnaubt gern, prustet, wie manch‘ Tiere,
Wenn Kritik an seinen Zeilen
Mag er flüchten, nicht mehr weilen.
Schreiber bleib bei deinem Können
Dann wird man Erfolg dir gönnen.
Überlegend und versonnen.
Rote Fäden die gesponnen.
Wörter, Sätze in der Reihe –
Holprig Duktus, wenn der Laie
Greift zu Bleistift, Federhalter,
Werden’s meistens keine Psalter.
Er bekritzelt die Papiere.
Schnaubt gern, prustet, wie manch‘ Tiere,
Wenn Kritik an seinen Zeilen
Mag er flüchten, nicht mehr weilen.
Schreiber bleib bei deinem Können
Dann wird man Erfolg dir gönnen.
© Bild &Text by: HerrWortranken
VERMÖGEN
![]() |
| LyriMo 28.april2020 |
VERMÖGEN
(Lyrimo Impuls „Möglichkeit“)
Er beseligte die Theke
Jeden zweiten Wochentag.
Schwadronierte wie ‘ne Ziege;
Inhaltlich war es nur Quark.
Zahlte zahlreich Bacchanale.
Freunde waren keine dort.
Leer war auch das Zerebrale
Und verworren jedes Wort.
Härmend geht er heut‘ zur Schänke.
Jeden zweiten Wochentag.
Glaubt jetzt – er vergisst all‘ Ränke;
Seines Lebens Müh‘ und Plag‘.
Doch das Alter hat ergriffen,
Ihn, mit lebensnaher Tat.
Nun als Schmerzpatient mit Kiffen.
Dasein, er vermisst dein' Rat.
© Bild &Text by: HerrWortranken
29 April 2020
LyriMo 26-27.april2020
LyriMo 26-27.april2020
die nacht
ganz sacht –
schleicht sich
für dich –
sie weckt
versteckt
ganz tief
den mief
des lichts –
sonst nichts.
Nur die Orte
Ohne Worte
Sehnen täglich
Fast unsäglich
Satzgebilde;
Worte, milde,
Die man sagte
Und auch fragte.
Mit dem Auge
Gierig saugte
Bis zum Ende.
Rundum Wände.
Die erhaben
Wünsche laben
Um zu denken
Gott wird lenken.
Jetzt die Stille
Sei mein Wille.
© ababpöme / Texte by: HerrWortranken
24 April 2020
LyriMo 22-25.april2020
LyriMo 22-25.april2020
ODEM
(impuls-22 April 2020)
die luft
als duft
sie zerrt
und plärrt
stürmt oft
auch soft
wirkt kalt
ohn‘ halt
knickt um
dann bum
stirn weiß
angstschweiß
FEIER
(impuls-23 April 2020)
da stehen vier
trinken viel bier
dazu auch Schnaps
ölig wie raps
läuft es hinunter
jetzt wirds bunter
wortwahl verliert
jeder blamiert
alle vomieren
augen stieren
auf die flecken
und erschrecken
TRANCE
(impuls-24 April 2020)
die augen schließen matt
und nächtens in der stadt
verliert die helligkeit
ihr sonnen hochzeitskleid
OMINÖS
(impuls-25 April 2020)
ein schrei durchwogt der ruhe friedlichkeit
wirkt auf den hörenden wie ewigkeit
tyrannisiert gedankenüberdruss
entflieht der wirklichkeit durch zungenkuss
© ababpöme / Texte by: HerrWortranken
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