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NEUE [kunst]WORTE BRAUCHT DIE WELT
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04 April 2014
NEUE [kunst]WORTE BRAUCHT DIE WELT
30 März 2014
KOMMUNIKATION MIT DOSENTELEFON
KOMMUNIKATION
MIT
DOSENTELEFON
es fällt mir eindie bohnensuppe
als ich verbundenmit der puppe
nur durch zwei dosenmit kräftig' Schnur
sie hört das rumpelnmeiner winde
atonal zugleichder Treueschwur
den ich ihr flüstertegelinde
© picture & poem by: HerrWortranken
01 März 2014
LAUTHEIT [ababpöm]
LAUTHEIT
LAUTHEII-JEIH-JEIH-JEIHJEI-I-ITT
der Schtilllllllllllleeee-pssssstt
Ffffffffssssssffwind, Ffffffffssssssffwind,
so zs-s-s-s-sart
bläs-s-s-s-st er am Abend heute.
Hört ihrs?
Könnt's fassen?
Jetzt, ihr Leute.
Schrö-öhschripp, schö-öh-in-n-n-ng,
Drrrrrch-rch-rch-rch-rch-rchi-i-i-inng.
Habt das gehört?
Was war das für ein Ding?
Da fiel was runter, was vorher oben hing.
Ich geh' nach Haus zu Bette.
Mir ist's zu zugig hier.
Ein Mensch bin ich, kein Weidetier.
der Schtilllllllllllleeee-pssssstt
Ffffffffssssssffwind, Ffffffffssssssffwind,
so zs-s-s-s-sart
bläs-s-s-s-st er am Abend heute.
Hört ihrs?
Könnt's fassen?
Jetzt, ihr Leute.
Schrö-öhschripp, schö-öh-in-n-n-ng,
Drrrrrch-rch-rch-rch-rch-rchi-i-i-inng.
Habt das gehört?
Was war das für ein Ding?
Da fiel was runter, was vorher oben hing.
Ich geh' nach Haus zu Bette.
Mir ist's zu zugig hier.
Ein Mensch bin ich, kein Weidetier.
©picture & ababpöm by: HerrWortranken
28 Februar 2014
IN SEICHT [ababpöm]
IN SEICHT
Heut' sah ich viele Psydoneumen
Nicht nur im Wald mit hohen Bäumen.
Auch, oftmals Bücher, mit Häuhlromen
Platzieren sich mit den Symptomen,
Der schmierig, fettig Oselsehren.
So konnten keine Sätze lehren.
Worte sind flinker, als manch Weerfspur
Geworfen mittig, aus der Zensur.
Jetzt fällts nicht schwer, mit dieser Inseicht,
Parolen lesen, scheint kinderleicht.
Nicht nur im Wald mit hohen Bäumen.
Auch, oftmals Bücher, mit Häuhlromen
Platzieren sich mit den Symptomen,
Der schmierig, fettig Oselsehren.
So konnten keine Sätze lehren.
Worte sind flinker, als manch Weerfspur
Geworfen mittig, aus der Zensur.
Jetzt fällts nicht schwer, mit dieser Inseicht,
Parolen lesen, scheint kinderleicht.
©picture&ababpöm by: ChapTer Kronfeld
26 Februar 2014
ENTIRSCHEUD [ababpöm]
ENTIRSCHEUD
Politiker, wie Elafenten.
Die Einen faseln über Renten.
Die Anderen sitzen stettdassen
Sie Fressen Grünzeug, gern in Massen.
Es gibt keine Effänititan.
Zweibeinig Hirn Substanz, wie'n Milchzahn.
Die Rüsselträger, hart wie Tatin.
In ihrem Leben sind sie ein Team.
So zeigt sich wahrhaft, ein Entirscheud
Erstere brauchen 'nen Therapeut'.
Die Einen faseln über Renten.
Die Anderen sitzen stettdassen
Sie Fressen Grünzeug, gern in Massen.
Es gibt keine Effänititan.
Zweibeinig Hirn Substanz, wie'n Milchzahn.
Die Rüsselträger, hart wie Tatin.
In ihrem Leben sind sie ein Team.
So zeigt sich wahrhaft, ein Entirscheud
Erstere brauchen 'nen Therapeut'.
©picture&ababpöm by: ChapTer Kronfeld
25 Februar 2014
HÜTESCHLÄFER
HÜTESCHLÄFER
Der Hütehund trägt keine Hüte,
Weil schon der Schäferhund sich mühte,
Vormals zu tragen einen Schäfer.
Der war zu schwer, für‘n Hund, den Schläfer.
So lebt der Hüttenhund in Hütten.
Nicht nur zu baden, sich in Bütten.
Wenn er vergaß, die Wetterweste,
Oftmals beim Regen, er schon nässte.
Weil schon der Schäferhund sich mühte,
Vormals zu tragen einen Schäfer.
Der war zu schwer, für‘n Hund, den Schläfer.
So lebt der Hüttenhund in Hütten.
Nicht nur zu baden, sich in Bütten.
Wenn er vergaß, die Wetterweste,
Oftmals beim Regen, er schon nässte.
©picture&poem by: ChapTer Kronfeld
23 Februar 2014
SPIEGELLESER [ababpöm]
S L
P E
I S
E E
G R
E S
L P
L I
E E
S G
E E
RL
[ababpöm]
,Farbenklecks Der
.Flex Anfang Zu
.hart rasch er Wird
,zart ganz, Obwohl
,Heraus er Fließt
.braus und saus Mit
,Tubenhals Aus
.Butterschmalz Wie
,Farbenklecks Der
.Flex Anfang Zu
.hart rasch er Wird
,zart ganz, Obwohl
,Heraus er Fließt
.braus und saus Mit
,Tubenhals Aus
.Butterschmalz Wie
© picture & ababpöm-text by: HerrWortranken
20 Februar 2014
FREUDENBECHER
FREUDENBECHER
Fortüne scheint herkunftslos auf dieser Welt.
Ohn' Gegenständlichkeit es flugs zerfällt.
Dem Einen dient es, wie durch ein Wunder.
Ihm mehrt's Bestand, dem Anderen, Plunder.
Ein Dritter jagt, vergeudet Lebenszeit.
Ergebnislos ummantelt Ewigkeit
Ihn jählings. Ohne das Glück gefunden.
Heiter erscheint es, braucht nur Sekunden
Nach Testamentseröffnung, kraft Notar,
Den Hinterbliebenen, jetzt wunderbar.
Es kann Beglückung, alle erfassen.
Das Einzelwesen und auch die Massen.
Nie selektiert es, kennt keine Regel.
Lässt sich nur treiben mit Zufallssegel.
Ohn' Gegenständlichkeit es flugs zerfällt.
Dem Einen dient es, wie durch ein Wunder.
Ihm mehrt's Bestand, dem Anderen, Plunder.
Ein Dritter jagt, vergeudet Lebenszeit.
Ergebnislos ummantelt Ewigkeit
Ihn jählings. Ohne das Glück gefunden.
Heiter erscheint es, braucht nur Sekunden
Nach Testamentseröffnung, kraft Notar,
Den Hinterbliebenen, jetzt wunderbar.
Es kann Beglückung, alle erfassen.
Das Einzelwesen und auch die Massen.
Nie selektiert es, kennt keine Regel.
Lässt sich nur treiben mit Zufallssegel.
©picture&poem by: ChapTer Kronfeld
26 Januar 2014
WER HÄTTE DAS GEDACHT ~01
09 Januar 2014
NIEDRIGE GESCHWINDIGKEIT
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| Öl auf Jute, ©HerrWortranken |
NIEDRIGE GESCHWINDIGKEIT
Aus Neuland, gestern, kam ein Schmetterling
Mit schwarzem Gürtel um den Beckenring.
Er teilt' uns mit, die Wahrheit, aufgeregt,
Dass Deutschlands Mutti sich hat, hingelegt
In weichen Schnee. Kraftlos, ambivalent.
Jetzt sieht man Krücken auch im Parlament.
So, als vordem schon alle Zeit.
Regierungsschmetterling spricht deutlich Wort.
Sie wäre hingefallen, ebendort
Im Engadin. Wo war ihr Ehemann?
Gefall'ne Muttis, dauert jedermann,
Wenn sie mit niedriger Geschwindigkeit
Jetzt schlafen bis in alle Ewigkeit.
So, als vordem schon alle Zeit.
Mit schwarzem Gürtel um den Beckenring.
Er teilt' uns mit, die Wahrheit, aufgeregt,
Dass Deutschlands Mutti sich hat, hingelegt
In weichen Schnee. Kraftlos, ambivalent.
Jetzt sieht man Krücken auch im Parlament.
So, als vordem schon alle Zeit.
Regierungsschmetterling spricht deutlich Wort.
Sie wäre hingefallen, ebendort
Im Engadin. Wo war ihr Ehemann?
Gefall'ne Muttis, dauert jedermann,
Wenn sie mit niedriger Geschwindigkeit
Jetzt schlafen bis in alle Ewigkeit.
So, als vordem schon alle Zeit.
©picture & ballade by: HerrWortranken
04 Januar 2014
RESPEKT
RESPEKT
Weltkluger Blick,
Die Hand am Kinn.
Scheint das Wissen vieler Alten
Unint'ressant,
Doch hat es Sinn.
Despektierlichkeit vermeiden.
Erfahrungswissen ist kein Spiel.
Hör' die Weisen,
Sei bescheiden.
Für deine Zukunft sei's ein Ziel.
Knackig Körper ohne Reife
Vergammeln schnell im Lauf der Zeit.
Nutz' dein Leben und begreife
Bevor ereilt dich Ewigkeit.
Lerne Lachen,
Lieben,
Leben,
Menschenkenntnis,
Und Respekt.
Mehr' dein Können,
Dann wird's Segen.
Gemeinschaftssinn wird so entdeckt.
Die Hand am Kinn.
Scheint das Wissen vieler Alten
Unint'ressant,
Doch hat es Sinn.
Despektierlichkeit vermeiden.
Erfahrungswissen ist kein Spiel.
Hör' die Weisen,
Sei bescheiden.
Für deine Zukunft sei's ein Ziel.
Knackig Körper ohne Reife
Vergammeln schnell im Lauf der Zeit.
Nutz' dein Leben und begreife
Bevor ereilt dich Ewigkeit.
Lerne Lachen,
Lieben,
Leben,
Menschenkenntnis,
Und Respekt.
Mehr' dein Können,
Dann wird's Segen.
Gemeinschaftssinn wird so entdeckt.
© picture & poem by: HerrWortranken
01 Januar 2014
JAHRESANFANG
JAHRESANFANG
Der Januar mit Mega Kraft
Lyncht jeden Tag, mit garstig List
Manch Freude. So verbleibt ein Zwist
Im trunken Geist durch Schwermutsaft.
Niemehr sollst wälzen dich im Sud
Der ungewappnet' Träumerei.
Sonst wirst verwandelt sanft in Blei
Zur Gliederpuppe ohne Glut.
Sonne, Leben, prallt hernieder.
Auch wenn Augen es nicht sehen.
Gehet vorwärts bleibt nie stehen.
Tönet dralle Jubellieder.
©picture&poem by: HertWortranken aka ChapTer Kronfeld
31 Dezember 2013
JAHRESRÜCKBLICK 2013
JAHRESRÜCKBLICK 2013
Wissen macht MACHT."Das kleine Einzelwissen des einfachen Bürgers auf der Straße bildet ein kleines Wissenspotential. Das vielfache Wissen vieler einfacher Bürger auf der Straße kann eine Vielfache Kraft der Straße darstellen. Das gesamte Wissen Aller Bürger kann zu einer Allmacht der Straße werden."
©citation by ChapTer Kronfeld
25 Dezember 2013
WAS WÄRE WENN
WAS WÄRE WENN
Ach, herzig Christkind, ärmlich Balg.
Lagst trostlos auf dem kalten Stroh.
Das weiß die Welt, ganz ohne Schalk.
Europas Politik wär froh,
Wenn du geboren, heut' zum Fest.
Wir gäben Bettstatt, Freiheit, dir.
Als Flüchtling der sein Land verlässt.
Der flieht im Schiff, als Passagier.
Müsst' kommen übers Mittelmeer.
Mit einem schrottig' Schleuserboot.
'ne Heimstatt fändest, nimmermehr.
Hier gäbs kein Sonderangebot.
Du wärst gewohnt, von dazumal
Viel Eiseskälte um dich rum.
D'rum wärs' für uns auch kein Skandal,
Wenn du ersöffst, im See, ganz stumm.
Lagst trostlos auf dem kalten Stroh.
Das weiß die Welt, ganz ohne Schalk.
Europas Politik wär froh,
Wenn du geboren, heut' zum Fest.
Wir gäben Bettstatt, Freiheit, dir.
Als Flüchtling der sein Land verlässt.
Der flieht im Schiff, als Passagier.
Müsst' kommen übers Mittelmeer.
Mit einem schrottig' Schleuserboot.
'ne Heimstatt fändest, nimmermehr.
Hier gäbs kein Sonderangebot.
Du wärst gewohnt, von dazumal
Viel Eiseskälte um dich rum.
D'rum wärs' für uns auch kein Skandal,
Wenn du ersöffst, im See, ganz stumm.
© picture & poem by: HerrWortranken
23 Dezember 2013
GEDANKENSPLITTER AM WEIHNACHTSABEND
GEDANKENSPLITTER AM WEIHNACHTSABEND
ABKEHR
Wer's Weihnachtsfest
Hasst wie die Pest.
Soll' lösen flott,
Jedweden Schrott.
ENTSCHWUNDEN
Wer's Weihnachtsfest
Links liegen lässt.
Dem Seelentrost,
Verloren. Prost.
IGNORANZ
Wer's Weihnachtsfest
Total ersetzt,
Mit Alkohol
Wirkt kein Stück cool.
BEGLÜCKUNG
Wer's Weihnachtsfest
In Ost und West,
Freudig begeht,
Lebt aufgedreht.
Wer's Weihnachtsfest
Hasst wie die Pest.
Soll' lösen flott,
Jedweden Schrott.
ENTSCHWUNDEN
Wer's Weihnachtsfest
Links liegen lässt.
Dem Seelentrost,
Verloren. Prost.
IGNORANZ
Wer's Weihnachtsfest
Total ersetzt,
Mit Alkohol
Wirkt kein Stück cool.
BEGLÜCKUNG
Wer's Weihnachtsfest
In Ost und West,
Freudig begeht,
Lebt aufgedreht.
©picture&all poem by: ChapTer Kronfeld
Labels: lyric poem story Gedichte
GEDANKENSPLITTER AM WEIHNACHTSABEND
18 Dezember 2013
OHNE WORTE FÜR DEN MÜLL
OHNE WORTE FÜR DEN MÜLL
Es wurd' geboren, aus dem Mut
Der zweifelhaft' Genossengunst.
Mit schwarzer Seele, rotem Blut,
Ein Parlament mit Schauspielkunst.
Schuster bleib' bei deinen Leisten.
Ein weiser Spruch, aus einstig Zeit.
Jetzt sind Sozis die Vergreisten.
Da hilft kein Jammern, wenn's euch tut leid.
Zügig Presse. Hehre Fotos.
Überall im Land vertrieben.
Wo der Inhalt bleibt, so trostlos
Wird's Gefüge Nichts besiegen.
Schade für die Druckerschwärze.
Vergeudet jetzt ist die für'n Arsch.
Seh' auch keinen Sinn für Scherze.
Lasst blasen uns, denen den Marsch.
Der zweifelhaft' Genossengunst.
Mit schwarzer Seele, rotem Blut,
Ein Parlament mit Schauspielkunst.
Schuster bleib' bei deinen Leisten.
Ein weiser Spruch, aus einstig Zeit.
Jetzt sind Sozis die Vergreisten.
Da hilft kein Jammern, wenn's euch tut leid.
Zügig Presse. Hehre Fotos.
Überall im Land vertrieben.
Wo der Inhalt bleibt, so trostlos
Wird's Gefüge Nichts besiegen.
Schade für die Druckerschwärze.
Vergeudet jetzt ist die für'n Arsch.
Seh' auch keinen Sinn für Scherze.
Lasst blasen uns, denen den Marsch.
©poem by: ChapTer Kronfeld
17 Dezember 2013
GEDANKENSPLITTER ZUR WEIHNACHT
GEDANKENSPLITTER ZUR WEIHNACHT
GLAUBE
Wer Weihnacht' glaubt
Alles sei Mist,
Ist hirnverstaubt
Und Pessimist.
Wer Weihnacht' glaubt
Alles sei Mist,
Ist hirnverstaubt
Und Pessimist.
NAHRUNG
Wer Weihnacht' säuft
Hat einen Grund.
Trotz Lallen läuft
Danach nichts rund.
HOFFNUNG
Wer Weihnacht' weint
Und Tränen wischt,
Mag nichts Gereimt',
Auch kein Gedicht.
ZUKUNFT
Wer Weihnacht' lacht,
Sich auch nicht schont,
Bei Tag und Nacht
Sein Leben lohnt.
©picture & all poem by: HerrWortranken
12 Dezember 2013
STERBLICHER
STERBLICHER
Er wurde geboren in Freiheit. Gesund.
Mit Augen zu Sehen, zum Reden den Mund.
Die Kleidung zum Schutze, vor Kälte gedacht.
Mit Sinn für Gerechtes, am Tag und bei Nacht.
Dies alles erhielt er vom Leben gewährt.
Zum Nutzen in Freisein, das Tugend sich nährt.
So war es seit Göttergedenken.
Leichtgläubig erlag er dem teuflischen Plan.
Derer, ohne Kultur mit faulendem Zahn
Sich seh'n, als wahre Hüter der Weltherrschaft.
Doch eine Demokratie, sie nie geschafft.
Diese gallig' Herrscher, die Waffenträger,
Niemals deine Freunde, sondern nur Schläger.
Und sie prügeln die Freiheit, von Heute.
Als Menschen autark, sind wir nicht euer Vieh.
Woll'n Leben und Sterben in Eigenregie.
Unser Denken, auch Handeln, geht euch Nichts an.
Verschwindet vom Acker und weidet im Schlamm
Eurer menschenverachtenden Weltensicht.
Kommt aus dem Dunkeln und zeigt euer Gesicht.
Dass die Götter über euch richten.
© bild & ballade by: HerrWortranken
09 Dezember 2013
IRREPARABEL
IRREPARABEL
Ein hohl geschabtes Elektron
Wurd' trotz der Massen, die mit Hohn
Und plakativen Fingern dann
Es stülpten um, wie einen Schwamm
Zu seinem eignen Spiegelbild.
Wir seh'n, die Außenseite quillt
Jetzt auch noch über manchen Rand.
Begreifens nicht, den'n fehlt Verstand.
So sind die Gelben nur Gefahr
Für Ihresgleichen, jedes Jahr.
Zweitausendsiebzehn woll'n sie zieh'n
Mit planlos' Ziel, auf nach Berlin.
Wer weiß, was dann uns alles blüht.
Jetzt nachzudenken, wär' verfrüht.
Die Hoffnung stirbt im letzten Akt.
Der Vorhang fällt. Nichts mehr intakt.
Wurd' trotz der Massen, die mit Hohn
Und plakativen Fingern dann
Es stülpten um, wie einen Schwamm
Zu seinem eignen Spiegelbild.
Wir seh'n, die Außenseite quillt
Jetzt auch noch über manchen Rand.
Begreifens nicht, den'n fehlt Verstand.
So sind die Gelben nur Gefahr
Für Ihresgleichen, jedes Jahr.
Zweitausendsiebzehn woll'n sie zieh'n
Mit planlos' Ziel, auf nach Berlin.
Wer weiß, was dann uns alles blüht.
Jetzt nachzudenken, wär' verfrüht.
Die Hoffnung stirbt im letzten Akt.
Der Vorhang fällt. Nichts mehr intakt.
©picture&poem by: ChapTer Kronfeld
08 Dezember 2013
GEDANKENSPLITTER IM ADVENT
GEDANKENSPLITTER IM ADVENT
VOLKSWIRTSCHAFT
Advent, der rennt.
So schnell dahin.
Der Mensch verkennt
Den tief'ren Sinn.
SPORT
Es rennen auf
Des Berges Höh'n,
Nur Deppen rauf,
Runter zu sehn.
MÉNAGE-À-TROIS
Oft scheint genau,
Wenn man's betracht',
Zwei Mann und Frau,
Nur einer lacht.
LUST
Der Eine kann,
Die And're will.
Wenn unten Mann,
Wird's oben schrill.
Advent, der rennt.
So schnell dahin.
Der Mensch verkennt
Den tief'ren Sinn.
SPORT
Es rennen auf
Des Berges Höh'n,
Nur Deppen rauf,
Runter zu sehn.
MÉNAGE-À-TROIS
Oft scheint genau,
Wenn man's betracht',
Zwei Mann und Frau,
Nur einer lacht.
LUST
Der Eine kann,
Die And're will.
Wenn unten Mann,
Wird's oben schrill.
©picture&all poem by: ChapTer Kronfeld
25 November 2013
XENOPHOBIE
XENOPHOBIE
Bürger, die sich's Maul zerreisen.
Meist von Haus aus Braunes scheißen.
Dumpfe Ethik sie verbreiten.
Mit der Nachbarschaft sich streiten.
Heben allzu oft den Finger,
Wähnen sich als Meisterringer
um zu zeigen, das sie besser.
Liefern Fremde gern ans Messer.
Wenn ihr traut, euch gleich zu wehren,
Um zu zieh'n daraus manch' Lehren.
Wenn ihr werft mit Argumenten
Gegen diese Insolventen,
Nationalen Dünnbrettbohrer.
Bleibt die Zukunft meist, wie vorher.
Nur mit Respekt, und Empathie
Wird Hoffnung dann, Demokratie.
© picture & poem by: HerrWortranken
23 November 2013
MEISTERGEISTER
MEISTERGEISTER
Gewohnheitsmäßig in der Nacht
Und oft hinein bis Morgenluft,
Verklemmten Sinne mich, sehr sacht,
In ihren Fängen mit dem Duft
Aus Süßlichkeit der Phantasie.
Gestaltend werkelten für mich
Und okupierten die Regie
Für meine Hand, die malt' den Strich.
So rief' ich über'n Tag manch' Geister.
Die sich dann fanden, oft in mir.
Heiter traumbekränzte Meister
Gebierten Lyrik auf Papier.
Das Texten war mein ständig' Tun.
Oft schwelgend Treiben, mit viel Witz
Schrieb meine Feder, so wie nun,
Manch' ausgefuchsten Geistesblitz.
© picture & poem by: HerrWortranken aka ChapTer Kronfeld
14 November 2013
GASSEN(sc)HAUER
GASSEN(sc)HAUER
Alle Wege möcht ich gehen.
Ohne Blut an meinen Zehen,
Die schon schmerzhaft sind vom Treten
In Gesäße, die da reden,
Einerseits vom Schutz, beim Handy,
And‘rerseits sei Schnüffeln trendy.
Jeder Bürger sollte zeigen,
Den Behörden, einzig Schweigen.
Keine Auskunft, wo wir stehen,
Selbst wenn Ämter uns beflehen.
Uns're Gassen, die wir nutzen.
Lassen wir uns niemals stutzen.
© picture & poem by: HerrWortranken
24 Oktober 2013
NIEMALS SO NETT DAS SONETT
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| ... sie war so_nett ... |
NIEMALS SO NETT DAS SONETT
Ich traf sie. Lange her. Es war sehr vage.
Diese Frau erschien mir gleich doppelt so nett,
Als jene Anderen, aus dem Tanzballett.
Sie war die Meine, nun für alle Tage.
Nach Wochen erstmals stellte ich die Frage.
Warum erscheinst von vorne du, wie ein Brett?
Ohne Busen. Hast auch sonst nirgendwo Fett.
Die Antwort formulierte sie als Klage.
Mein Lebtag lang sehnte ich mich nach Liebe.
Oft wurde ich geschlagen und getreten.
Zum Frühstück bekam ich oft drei Hiebe.
Auch mußte ich den ganzen Tag lang beten.
Doch eines Tages kamen fünf Diebe.
Die taten den Busen dann flacher kneten.
© Bild & soNETT by HerrWortranken
18 Oktober 2013
eisfüße
eisfüße
blätter im forst
liebe im frost
Menschen im wald
winter kommt bald
wird dann nicht schön
förster wird sehn
gleich deine tat
besser wär‘s bad
mach es daheim
beim kerzenschein
hast dann mehr ruh
nackt ohn‘ tabu
jetzt die moral
denk‘ rational
spaß erleben
lässt sex schweben
©picture&poem by: ChapTer Kronfeld
14 Oktober 2013
TATORT
TATORT
Die Schwiele hat sich einen Zorn gepachtet.
Sieht nichts. Es hängt ein Dunst vor ihrem Auge.
Das Hühnersehorgan verklebt, es schmachtet,
Nach frischer Luft. Will raus aus dieser Lauge.
Die angesammelt sich in derbem Schuhwerk.
Benannt wird sie auch oft als Käsesoße.
Dick ist's, das Auge, doch wirklich nur ein Zwerg.
Gefangen ohne Brille, Hut und Hose.
So verzehrt es, stetig sich in seiner Wut,
Einmal jetzt rauszukommen aus der Socke.
Drückt und quetscht bis alles Rot gefärbt mit Blut.
Gern wär es jetzt schneeweiß, wie eine Flocke.
Doch Zweckarbeit verursacht oftmals Spuren.
Gib niemals auf den Wunsch nach klugen Zielen.
Wer dies erfüllt sich auf den Lebenstouren.
Fortan, er zeigt auf seiner Seele, Schwielen.
Trag diese Hornhaut dann mit Stolz und Würde,
Jetzt bist du Mensch und solcher auch geblieben.
Freigeist gepaart mit Herz, nimmt jede Hürde.
Vertrau nur dir und Taten deiner Lieben.
©picture&poem by: ChapTer Kronfeld
10 Oktober 2013
EMPATHIE
EMPATHIE
schämen sollst dich
mensch
wenn andere
wenn andere
ertrinken
in deinem wohlstand
ersticken wirst du
in deinem wohlstand
ersticken wirst du
im erdboden versinken
geißel politik
© Bild & Text by: HerrWortranken
06 Oktober 2013
LAMPEDUSA
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© Bild by HerrWortranken aka ChapTer Kronfeld |
LAMPEDUSA
Menschen
Fliehen Heimat.
Bett und Tisch
Verlassen.
Alle sehnen,
Rechtsstaat.
Tod frisst Flüchtlingsmassen.
Überall
Gestorben.
Keine Tränen fließen.
Seelen sind verdorben.
Zäune,
Alle schließen.
Sperren unsre Augen.
Elend,
Wir nicht sehen.
Unsre Herzen taugen
Nichts,
Trotz Menschenflehen.
© picture & poem by: HerrWortranken
03 Oktober 2013
GRAUSELIGFEST
🍺
💩 HOSE VOLL 💩
🤮 SCHNAUZE VOLL 🤮IN DER BIRNE NUR NOCH PROLL
🍺
GRAUSELIGFEST
Man hat geladen heute,
Dass ich die Zeit vergeude.
Mit Worten fabuliere,
Den Auftakt hier nun ziere.
Nun, so dachte ich mir auch.
Eine Story von dem Brauch.
Könnte eure Lust nicht stören,
Wäre angenehm zu hören.
Also ging ich unverdrossen
Auf die Wiesn. Fand erst Gossen.
Einladend nicht für jedermann,
Sah ich, die brunzende Madame.
Auch zeigte sich dort mancher Hahn.
Erleichterte mit Pullern dann,
Den Körperinhalt auf den Weg.
Hier tät‘ es Not, zu bau‘n manch‘ Steg.
Dem Duftgemisch nachjagend.
Mein Auge sieht vielsagend.
Die Busen mancher Kindl,
Oft Etikettenschwindel.
Laut ist es hier und schwanger,
Die Luft. Mir wird es banger,
Von dieser feuchten Hitze,
Der Menschen. So ich schwitze.
Ich denke mir, setz dich jetzt hin.
Doch im Getümmel machts kein Sinn.
Niedergerungen werd‘ ich dann,
Von Rosi‘s Hundert Kilogramm.
Die Rosi ist ‘ne‘ Kellnerin.
Zwängt Seidel zwischen Brust und Kinn.
Das Dekolletee groß, wie‘n Tender.
Sucht als Stütze einen Ständer.
Ein lausig laues Lüftchen
Und dieses stinke Düftchen,
Gezogen in die Lungen.
Behinderte Atmungen.
Ich möcht‘ es nicht verhehlen.
Euch auch hier Lust empfehlen.
Lasst sie euch nicht verdrießen,
mit allzu häufig Niesen.
Doch vorsicht, wer zu heftig niest,
Dem schon mal Bier am Schädel fliest.
Fäuste in den Magengruben
Stammen dann von bösen Buben.
Mich wundert nichts in diesem Stall.
Besoff‘ne lümmeln überall.
Der Fabelwirt ist hier der Chef.
Er legt kaum Sorgfalt auf den Treff.
Die Haupsach‘ für ihn ist das Geld.
Wenn maßlos prasst in dieser Welt,
die grenzdebile Klientel.
Von denen viele, ein Kamel.
Schlagerfuzzis, Pistengänger,
Möchtestars und Opernsänger.
Alle wollen in die Presse.
Präsentieren nur die Fresse.
Fühlen sich dann auch noch sauber,
Wenn verfestigt sich der Zauber.
Ihrer Stunkpopularität.
Ja dann mieft es. Fatal, zu spät.
Das einfach‘ Volk, und Bussiwelt,
Benehm‘n sich trunken, gleich im Zelt.
Kein Unterschied doch alle pur,
Faseln sie ohne Denkkultur.
Ein lausig laues Lüftchen
Mit diesem stinke Düftchen,
Zerstörte Illusionen,
Entstand‘ne Wutaktionen.
Ich kann es nicht verhehlen.
Zu bitten. Schont, die Kehlen.
Singt nicht mit im Chorgesang,
Freiheit, lebt sie, ohne Zwang.
Kommt ein Betrunk‘ner dann zu Fall.
Die Notfallhelfer überall.
Flott sind sie kompetent zur Stell‘
Und helfen achtsam, ideell.
Auch, wenn ihr nun die Liter stemmt
Und euer Wille bald enthemmt.
Bedenkt, bei jeder vollen Mass,
Vernunft zu zeigen, ist nie krass.
Verlässt man sich auf Schall und Rauch,
Bleibt nicht viel übrig, nur ein Hauch.
Und dieses Lüftchen, meistens stinkt,
Ein Wrack der Mensch. Er sich betrinkt.
So schließt der Kreis sich immerfort.
Kannst fliehen mehrmals von dem Ort,
Der dir die Daseinsfreude nahm.
Der Alltag ist kein Kinderkram.
Das alles was ich heut‘ erlebt,
War abgefahren und es bebt
In meinem Innern etwas Groll.
Die Wiesn sind nicht wirklich toll.
So wie das echte Leben geigt,
Wird Schwulstiges zu viel gezeigt.
Ansprüche reduziert man halt,
Auch damit wird man meist sehr alt.
Ein lausig laues Lüftchen
In diesem stinke Düftchen.
Getrunken wird nun Hopfen.
Verursacht kein Herzklopfen.
Ich möcht‘ es nicht verhehlen.
Zu bitten. Nicht krakeelen.
Obwohl, ihr viel belesen.
Der Geist verfliegt am Tresen.
©picture & poem by: HerrWortranken
22 September 2013
makulatur
makulatur
hoffnung
warum
hast
du
mich
so
schmachvoll
verlassen
hoffnung
in
deine
hände
legte
ich
meinen
geist
zukunft
vergib
ihnen
denn
sie
waren
die
lügner
zukunft
deinem
willen
werde
ich
nie
mehr
folgen
©picture & poem by: HerrWortranken
10 September 2013
TRAGIK
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| Bleistiftzeichnung von HerrWortranken ehedem ChapTer Kronfeld |
TRAGIK
Das Übermorgen verwest.
Ein Gestern.
Ich fand es am nächsten Tag.
Seit unsrer Zeugung.
Hoffnung vergebens geahnt.
Leben als Ende.
Heiße Luftmoleküle.
Ein Zittern.
Absinken der kalten Hand.
Bettstatt leer.
Vorbei das Übermorgen.
Alles blank.
Ein Gestern.
Ich fand es am nächsten Tag.
Seit unsrer Zeugung.
Hoffnung vergebens geahnt.
Leben als Ende.
Heiße Luftmoleküle.
Ein Zittern.
Absinken der kalten Hand.
Bettstatt leer.
Vorbei das Übermorgen.
Alles blank.
©picture&poem by: HerrWortranken
30 August 2013
TRAUER
TRAUER
Verzweifelt‘ Tauerspiel ist dieser Krampf.
Ganz früher gab es mal die spannend‘ Zeit,
Als Volkes Günstling dazustehn, im Kampf
Mit Argumenten,
Nicht tumber Schönheit.
Doch mit Visagen, glatt wie Botox Haut,
Auf Riesenwahlplakaten sie heut' stehn.
Des Bürgers Geist, den Schönlingen misstraut.
Wir wollen keine Berlusconis sehn.
Wir müssen ganz, die Wahrheit hören.
Wir sehen tagtäglich, euer Gieren.
Die Macht des Geldes, müsst ihr zerstören.
Startet Wahrhaftigkeit.
Ausprobieren.
©picture&poem by: ChapTer Kronfeld
Ganz früher gab es mal die spannend‘ Zeit,
Als Volkes Günstling dazustehn, im Kampf
Mit Argumenten,
Nicht tumber Schönheit.
Doch mit Visagen, glatt wie Botox Haut,
Auf Riesenwahlplakaten sie heut' stehn.
Des Bürgers Geist, den Schönlingen misstraut.
Wir wollen keine Berlusconis sehn.
Wir müssen ganz, die Wahrheit hören.
Wir sehen tagtäglich, euer Gieren.
Die Macht des Geldes, müsst ihr zerstören.
Startet Wahrhaftigkeit.
Ausprobieren.
©picture&poem by: ChapTer Kronfeld
26 August 2013
RAUSCH
RAUSCH
Schriftstellerwahn zeigt wahrlich eitel Sucht.
Die treibt es oftmals, vehement mit Wucht
In eine Richtung, Sätze zu schreiben.
Denkmuster, die keine Logik zeigen.
Krass auszudenken, wenn ein Sinn nicht zählt.
Es flattern Herz und Geist, vom Wort gequält.
Sobald die Runzeln auf der Mitte Stirn,
künden von Denkprozessen, quer im Hirn
Erstrahlt des Autors Augenfeuerschein.
Zufrieden greift man jetzt zum roten Wein.
Durchlebt mit Wolllust, einen Prosarausch.
Das Werk gelingt.
Ganz ohne Wortaustausch.
©picture & poem by: HerrWortranken aka ChapTer Kronfeld
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