© Haiku & Bild HerrWortranken aka ChapTer Kronfeld
02 Dezember 2014
#Haiku 14/12/2
© Haiku & Bild HerrWortranken aka ChapTer Kronfeld
01 Dezember 2014
#Haiku 14/12/1
![]() |
| #Haiku 14/12/1 |
Schwingung der Musik
Berührungen in Ohren
Tanz der Innenwelt
Berührungen in Ohren
Tanz der Innenwelt
© Haiku & Bild ChapTer Kronfeld
10 November 2014
NETZWERK NUMMER NULLNULL
NETZWERK NUMMER NULLNULL
Feingliedrig Rohrsystem, als Lebensbaustein,
Chauffiert im Chor, den Fakt in das Bewusstsein.
Des Menschen Hirn verkennt Synapsenhochzeit.
Ein Mehr erinnern, vertreibt die Ewigkeit.
Wenn mischt, sich manch Gedanke mit dem Gestern,
wie asynchroner Einsatz in Orchestern,
Mit einem der vertrackten Denkkonstrukte,
Bahnbrechend dann, des Dichters Reimprodukte
Chauffiert im Chor, den Fakt in das Bewusstsein.
Des Menschen Hirn verkennt Synapsenhochzeit.
Ein Mehr erinnern, vertreibt die Ewigkeit.
Wenn mischt, sich manch Gedanke mit dem Gestern,
wie asynchroner Einsatz in Orchestern,
Mit einem der vertrackten Denkkonstrukte,
Bahnbrechend dann, des Dichters Reimprodukte
© picture & poem by: ChapTer Kronfeld
23 Oktober 2014
LAUBFÄRBER
LAUBFÄRBER
Herr Herbst, du bist uns heute sehr willkommen,
Wenn du mit deinem Lichterglanz verschwommen,
Zartfühlend, deine gülden' Farbenspiele
Verteilst mit Inbrunst, in der Menschenseele.
Wir mögen dich, du edler Schattenspender,
Du kommst nach Jahresmitte im Kalender.
Du scheinst der wahre Bringer, uns, den hehren
Glanz, der aus dem Baldachin ins Inn're fällt.
Unbezahlbar ist dein Farbenspiel mit Geld.
Mittler, von lichter Glut und dunklen Sphären.
Künstler bist, durch Abwechslung im Kolorit.
Zeigst Formen der Vergänglichkeit beim Auftritt
Auf der Wetterbühne mit dem Blasebalg.
Fuchtelst und drängelst, nicht boshaft, doch mit Schalk.
Zirkulierst, ohn Unterschied von Mensch und Tier.
Herbst, wir mögen dich als Zeitenpassagier.
Wenn du mit deinem Lichterglanz verschwommen,
Zartfühlend, deine gülden' Farbenspiele
Verteilst mit Inbrunst, in der Menschenseele.
Wir mögen dich, du edler Schattenspender,
Du kommst nach Jahresmitte im Kalender.
Du scheinst der wahre Bringer, uns, den hehren
Glanz, der aus dem Baldachin ins Inn're fällt.
Unbezahlbar ist dein Farbenspiel mit Geld.
Mittler, von lichter Glut und dunklen Sphären.
Künstler bist, durch Abwechslung im Kolorit.
Zeigst Formen der Vergänglichkeit beim Auftritt
Auf der Wetterbühne mit dem Blasebalg.
Fuchtelst und drängelst, nicht boshaft, doch mit Schalk.
Zirkulierst, ohn Unterschied von Mensch und Tier.
Herbst, wir mögen dich als Zeitenpassagier.
© picture & poem by: Herr Wortranken
04 Oktober 2014
SUBLIME
SUBLIME
Erhabene,
Erhebtest dich
Aus des freien Flächengrundes.
Durch Gepräge deines Mundes,
Bleibst uns,
Fortab,
Erinnerlich.
Schönheit zärtelt Wortgerippe.
Musensinn qua Götterweisung
Ändert oft Gemütsverfassung.
Wahrt uns Leser, nah der Klippe,
Abzuspringen in die Tiefe.
Fernab, der hehren Sinneswelt.
Oh Satzgebilde, bist mein Held.
Muse, meine Exzessive.
© picture & poem by: ChapTer Kronfeld aka Herr Wortranken
01 Oktober 2014
JAHRESZEITEN
JAHRESZEITEN
MUTTER
du gebärende
wiegtest uns im arm
trocknetest oft tränen
trocknetest oft tränen
hieltest bei kälte warm
MUTTER
herschenktest leben
gabst uns die moral
MUTTER
du warst uns lästig
doch nur manchesmal
fühltest dich oft einsam
fühltest dich oft einsam
wir kinder flogen aus
du wandeltest dich älter
du wandeltest dich älter
und wir bauten ein haus
altersgebrechen
altersgebrechen
wurden dauernder zur last
verstandest nur zu bewegen
verstandest nur zu bewegen
dich ohne hast
verschenktest
verschenktest
teil deines lebens
zeit rasch verrinnt
für dich lief's rückwärts
für dich lief's rückwärts
entwickeltest dich zum kind
dies Kind blieb die
dies Kind blieb die
MUTTER
wir wiegten sie im arm
wir trockneten die tränen
wir trockneten die tränen
ihr herz wurde warm
die mutter im sterben
wir umarmten sie fest
ihrer lunge entschwand
ihrer lunge entschwand
ein beseelt' lebens rest
© picture & poem by: HerrWortranken
26 September 2014
FABEL DER ALTERNATIVLOSEN POLITIK
FABEL DER ALTERNATIVLOSEN POLITIK
--------- ------ -------- -----------. ------------ ----- ------ -- ----, ----------- --- --- ---. ---- -- ------ --------------, ---- ------- ---------, --------------. ------- ----------------- ------- --- ----- ----- ---------:
" ----- ---- -- ------, ----- ------ -----". --- ---- ----: " ---- ---, ---- ----, ---- ------ ----- ----". Hieraufhin öffnete die Murner ein Auge und murmelte ein unverständliches, Maulhalten. Mit einer, für alle zu verstehenden, Lautstärke äußerte sie daraufhin: "Ich finde unter Umständen etwas. Im gegebenen Moment, vielleicht doch einen Weg, wenn ich nur lange genug in diesem Dunst dahinkümmere."
Alsdann fingen ------------ ----- ------ -- ----, ----------- --- --- --- -------. ------- ----------------- ------- --- ----- ----- --------- ----------------- -------, dann schlafen sie noch 2017.
" ----- ---- -- ------, ----- ------ -----". --- ---- ----: " ---- ---, ---- ----, ---- ------ ----- ----". Hieraufhin öffnete die Murner ein Auge und murmelte ein unverständliches, Maulhalten. Mit einer, für alle zu verstehenden, Lautstärke äußerte sie daraufhin: "Ich finde unter Umständen etwas. Im gegebenen Moment, vielleicht doch einen Weg, wenn ich nur lange genug in diesem Dunst dahinkümmere."
Alsdann fingen ------------ ----- ------ -- ----, ----------- --- --- --- -------. ------- ----------------- ------- --- ----- ----- --------- ----------------- -------, dann schlafen sie noch 2017.
© Bild & Fabel von: ChapTer Kronfeld
24 September 2014
SYMPHONIE
SYMPHONIE
komplex gefurcht
ein stamm
blattwerk säuselt
rundum der sturm vibriert
besinnlich in gedanken
ein wanderer
hört jetzt die Kunde der natur
© picture & poem by: ChapTer Kronfeld
23 September 2014
LAPTOPONKEL {nonsense verse}
![]() |
| Filzstiftzeichnung by real @HerrWortranken |
LAPTOPONKEL
Morgens gegen halbe Vier.
Müde schnaubt er wie ein Stier.
Glaubt sich trinkend in 'ner Bar.
Doch er wusst' nicht, ist es wahr.
Überlegte angestrengt.
Hirn schien leer, wie angesengt.
Dachte nach, ohne Erfolg.
Dann im Kopf ein Bienenvolk,
Surrte, summte, hämmerte.
Bis ihm plötzlich dämmerte,
Dass er träumte. Echt fatal.
Lag er doch im Hospital.
Voll gereihert war das Hemd.
Mund verschmiert, Haar ungekämmt.
Lallte, Sprüche vor sich hin.
Bis ein Krampf in Onkels Kinn,
Ursach' war, für einen Biss,
Der die Zungenspitze riss.
Totenstille, jetzt im Raum.
Herbert fiel in einen Traum.
Merkte nicht, dass seine Frau,
Kam zur Tür herein. Ganz schlau
Stach sie zu. Er sagte nix.
Würdigte auch keines Blicks,
Ihre Falten im Gesicht.
Tante Trude dachte, Schicht.
Onkel Herbert, nie mehr bricht.
© picture & nonsene vers by HerrWortranken
22 September 2014
SEITEN-STEINE
SEITEN-STEINE
STEIN
kennt nicht ja, noch nein
STEIN
zeigt bewusstsein
STEIN
inneres geheim
STEIN
start aus urknall
STEIN
ursprung überall
STEIN
verwirrend' drall
STEIN
fühle meine hand
STEIN
wertvoller tand
STEIN
mit kunst verwandt
SEIN
WELT DU BIST
© picture & poem by: ChapTer Kronfeld
13 September 2014
FALTENTRUDE {nonsense verse}
FALTENTRUDE
Meine Tante Trude
Lebt in Buxtehude.
Hat durch ihre Falten,
Früher in der kalten
Jahreszeit, gesoffen.
Eheglück betroffen.
Doch es reut sie nimmer,
Ehemann war schlimmer.
Er, der alte Suffkopp,
Kaufte sich ein Laptop.
War damit beschäftigt,
Bis die Frau bemächtigt,
Sich ein scharfes Messer.
Jählings ging's ihr besser.
Heute trägt die Trude,
Diese Herzensgute,
Ihr Gesicht, noch faltig.
Kopf und Hirn, kalkhaltig,
Sind der Zeit geschuldet.
Muhme ist geduldet.
© picture & nonsense verse by HerrWortranken
07 September 2014
WOLKENKUCKUCKSHEIM
WOLKENKUCKUCKSHEIM
Ein Land, frei von Geräuschen, Waffenklirren.
Ein Leben, ohn' aktuell geahnten Tod.
Wohnstätte verwaist von Terrors Farbe Rot.
Solch Dasein such ich in den heutig' Wirren.
Bei dem Versuch, manch Lüge zu entwirren,
Antwort versagt man. Der Frager wird bedroht.
Flieht diese garstig' Heimstatt des Mammons Kot.
Bleibt auf der Walz, solang, es gibt die Irren.
Schüttelt euren freien Kopf, wenn rieselt Sand
Aus Spalten, undemokrat'schem Seilschaftsgeist.
Falls des Geldes rohe Macht euch schmieren will,
Gebt nie das Herz dem Henker, nie mehr sitzt still.
Wehret im Chor. Formt ein Werk aus Meisterhand.
Wenn Freiheit anbläst, sie nimmer dann vergreist.
Ein Leben, ohn' aktuell geahnten Tod.
Wohnstätte verwaist von Terrors Farbe Rot.
Solch Dasein such ich in den heutig' Wirren.
Bei dem Versuch, manch Lüge zu entwirren,
Antwort versagt man. Der Frager wird bedroht.
Flieht diese garstig' Heimstatt des Mammons Kot.
Bleibt auf der Walz, solang, es gibt die Irren.
Schüttelt euren freien Kopf, wenn rieselt Sand
Aus Spalten, undemokrat'schem Seilschaftsgeist.
Falls des Geldes rohe Macht euch schmieren will,
Gebt nie das Herz dem Henker, nie mehr sitzt still.
Wehret im Chor. Formt ein Werk aus Meisterhand.
Wenn Freiheit anbläst, sie nimmer dann vergreist.
© Sonnet & picture by: ChapTer Kronfeld aka HerrWortranken
01 September 2014
DEMOKLOPPTEN STEUERN KRATEN
DEMOKLOPPTEN STEUERN KRATEN
Heute hauen diese Paten,
Diese Lenker reicher Staaten,
Immer mit dem Lügenspaten,
Alles nieder. Unsre Daten.
Vieles wird mit List verbraten.
Generieren Psychopathen.
Steuern mit den Implantaten
Unser Hirn, dem delikaten
Seelensitz, der Demokraten.
Mensch, vergess die Diplomaten,
Allesamt sind sie missraten.
Sich're deine Separaten,
Schützenswerten, oft Privaten
Sachverhalte. Deine Taten.
© picture & poem by: ChapTer Kronfeld aka Herr Wortranken
31 August 2014
OMEGABET [ababpöm]
![]() |
| [ababpöm] |
OMEGABET
das betabet,
es fällt und steht
wirkt wie 'n magnet.
auch wenn man's dreht
auf dem planet,
der worte. seht,
ein sturm. er weht
sehr stark und geht
voll aufgedreht
mit 'nem packet.
noch schnell 'n gebet.
mit dem erfleht
das alphabet,
was ihm zusteht.
plötzlich feststeht,
gamma entgeht
dem abfallbeet.
ende endehhhht.
es fällt und steht
wirkt wie 'n magnet.
auch wenn man's dreht
auf dem planet,
der worte. seht,
ein sturm. er weht
sehr stark und geht
voll aufgedreht
mit 'nem packet.
noch schnell 'n gebet.
mit dem erfleht
das alphabet,
was ihm zusteht.
plötzlich feststeht,
gamma entgeht
dem abfallbeet.
ende endehhhht.
© picture & ababpöm by: HerrWortranken
19 August 2014
SONETT AUF EINE MÄR
SONETT AUF EINE MÄR
Sehr viele Schatten kamen aus dem Frost.
Der Eine wähnte Hoffnung im Gepäck.
Doch erst verbarg er uns, den künftig' Schreck,
Der innen stak, im Mädchen aus dem Ost'.
Entrückte Augen im Gesicht. Wie Rost
Beim Golde saß sie da am Seitendeck
Des Brockens, deutscher Politik, so keck.
Geglückt war ihr das Sitzen durch Glasnost.
Relevantes, zu des Bürgers Leben,
Hat uns die Frau, bis heute, kaum gezeigt.
Seht, sie kann am eignen Stuhle kleben,
Schläfrig uns auf viele Wolken heben,
Hofft, das Europa sich vor ihr verneigt.
Doch fraglich scheint die Zukunft. Acht geben!
© Sonett & picture by: HerrWortranken
04 August 2014
WAFFENRUHE
WAFFENRUHE
waffenruhe
aus der truhe
der geschichte
sind nur schlichte
lügenstorys
aller zombies,
deren wissen,
so beschissen
zeugt, vom frieden.
waffenschmieden,
ja das könn' sie.
andre schlachtvieh.
nur sie selber
sind goldgelber,
als all sonnen
je vernommen.
aus der truhe
der geschichte
sind nur schlichte
lügenstorys
aller zombies,
deren wissen,
so beschissen
zeugt, vom frieden.
waffenschmieden,
ja das könn' sie.
andre schlachtvieh.
nur sie selber
sind goldgelber,
als all sonnen
je vernommen.
© picture&poem by: ChapTer Kronfeld
27 Juli 2014
VERABREDUNG
VERABREDUNG
Helle des Tages entfleucht.
Nebelschwaden wandeln Licht.
Ein zarter Gedanke bricht
Sich an der Luft und ward feucht.
Erkunden keuscher Räume.
Stichhaltiges zu proben
In nahend Perioden
Immerwährender Träume.
Flugs verdichtet Reales.
Heran brausen Gerüche.
Mixtur aus Schweiß und Küche.
Genussvoll Infernales.
Schwelgend erahnt die Sehnsucht
Die erwartenden Tropfen.
Bitterer Trunk, wie Hopfen,
Drängt das Begehren mit Wucht.
Endlich strömt hitzig Wollust
In des Sinnesreiz Zentrum.
Erlebtes Farbenspektrum,
In unsrer Nacht, im August.
Gierig umspielten Lippen
Dies vorzüglich Schlemmermahl.
Mitternacht, warst genial',
Regisseur an den Strippen.
©picture&poem by: ChapTer Kronfeld
24 Juli 2014
MOTORIK
MOTORIK
Am Horizont aufkeimt die fahle Dunkelheit.
Die Heerschar ausgebrochen aus dem Höllenschlund.
Sie treibt vornan die üppig Front aus Sturmes Kleid.
Weitab und doch so dicht, darbietet sich ein Schlund
mit grauenvollem, basslastig Eruktieren.
Es prasselt Furienstakkato mir im Ohr.
Schmerz, real verspürt, durchflammt die beiden Nieren.
Der Körper bebt synchron bei diesem Schauder Chor.
In trüber Schwülstigkeit der neblig dicken Luft,
Die ihren Mantel überstülpt, auf Mensch und Tier.
Wenn abgelegt, das Soundgehabe, seine Kluft,
Dann bin ich nochmals Niederschreiber auf Papier.
Sublimation beflügelt flottes Schreibgerät.
Der Worte Sinn, zu Haufe, möcht ich verbreiten.
Stimmungslagen, immer mit Leichtigkeit gesät
Klingen trotz bissig Wahrheit, wie zarte Saiten.
©picture&poem by: ChapTer Kronfeld
16 Juli 2014
HUNDERT JAHRE IMMER WEITER
![]() |
| Bild by ©HerrWortranken |
HUNDERT JAHRE IMMER WEITER
Erster Weltkrieg.
Blüten im Lauf.
Jubel zuhauf.
Keiner fand Sieg.
Zogen hinaus.
Nimmer nach Haus.
Meine Fresse.
Flintenweiber,
Drohnentreiber,
Ohn Finesse,
Volkesschinder.
Schlachtenfinder.
Kriegsminister.
Heut wie derzeit,
Waffendummheit.
Ihr Philister.
Geh nach Hause,
Laien Ulla.
Nicht vertretbar.
Kaffeepause.
Blüten im Lauf.
Jubel zuhauf.
Keiner fand Sieg.
Zogen hinaus.
Nimmer nach Haus.
Meine Fresse.
Flintenweiber,
Drohnentreiber,
Ohn Finesse,
Volkesschinder.
Schlachtenfinder.
Kriegsminister.
Heut wie derzeit,
Waffendummheit.
Ihr Philister.
Geh nach Hause,
Laien Ulla.
Nicht vertretbar.
Kaffeepause.
©picture & poem by: HerrWortranken
13 Juli 2014
NEANDER TAL {nonsense verse}
NEANDER TAL
So trug es einst,
Auch wenn du weinst,
Sich zu, im Tal.
Es war arg schmal.
Erst Frau geraubt.
War sehr verstaubt.
Mit Wasser dann
Und einem Kamm
Gestylt zum Weib.
Nun Traum, der Leib.
Die fremde Frau
Schien wirklich schlau.
Hat sich gebeugt.
Ein Kind gezeugt.
Der erste Typ
Ohn Geist, nur trüb.
Der Kontrahent,
Enorm potent,
Verkauft das Kind
als wär's ein Rind
An diesen Tor.
Der nimmt Junior
Dieser Knabe,
Ohne Gnade,
Macht mir Mühe
Seit der Frühe.
Knapp zehn Stunden
Such ich bunten
Reim auf, Rabe.
Schreibblockade.
Jetzt ist Ende.
Nur noch Wände
Vor den Augen.
Worte saugen.
Die Gedanken,
Diese Freien,
Wollen schreien.
Heute Schluss mit dem Stuss.
©picture & Nonsens poem by: HerrWortranken aka ChapTer Kronfeld
30 Juni 2014
DROHNENVORMARSCH
DROHNENVORMARSCH
Jetzt auf dem Dach.
Flogen zu flach.
Sind nun unten.
Echt zerschunden.
Ist nur ein Traum.
Gedankenflaum.
©picture & poem by: ChapTer Kronfeld
25 Juni 2014
VERGEIGT
VERGEIGT
SIE HAT VERGANGENHEIT
DIE ZEIT
DOCH KEINE ZUKUNFT
TROTZ HERKUNFT
WER KANN DAS WISSEN?
IN DEN ELEGISCHEN KULISSEN
DERER WIR UNS BEDIENEN
FLENNEND MIT TRAUERMIENEN
©picture & poem by: ChapTer Kronfeld
20 Juni 2014
EINVERNEHMLICHE ENDLOSIGKEIT
EINVERNEHMLICHE ENDLOSIGKEIT
Gewalt des Kreises? Fragezeichen.
Vor den Stadien liegen Leichen.
Ringe, Bälle, pompös' Symbolik,
Nutzt den Korrupten, als Rhetorik.
Pervertieren all Fairness Ziele.
Vernichten durch diese Machtspiele,
Der Menschen Grundlage, zu leben.
Knebeln die Völker, mehr zu geben.
Volksvertreter! Austragungsorte!
Verneint, Forderungen, qua Worte.
Zeigt Ihnen euer Klares, "So Nicht".
Bezeugt Schuldigkeit, als eure Plicht.
Warum kann es nicht sein? Ich frage.
Vorteil samt Verlust auf die Waage
Zu legen. Eignes Volk befrieden.
Lasst die Korrupten in Geldgier sieden.
©picture&poem by: ChapTer Kronfeld
08 Juni 2014
PERSIFLAGE EINES GENRES
PERSIFLAGE EINES GENRES
Sachter Schritt. Zehen fühlen zart den Boden.
Auffallend' Runzeln zucken auf der hohen Stirn.
Hosenbeine flattern trostlos fern der Moden.
Sie übertragen die Bewegung, schlapp ins Hirn.
Ein Knirschen, hörbar fein, wie flaumgeflügelt Luft
Stockt mir das flache Atmen zu dem Lungengrund.
Es ist der Geist, der im Gemäuer stöhnt, ein Schuft.
Der stahl dereinst, in düstrer Nacht, den Schlüsselbund,
Zur Kemenate. Damalig, zu der Buhle.
Sie war das Weib, des Dämons, der im Steine greint.
Man hört die Stimme knarzig rufen: "Tanzschule.
Lehr mich manch Schritte. Kenn keine. Mein Auge weint".
Gehts mieser noch? Ich sage nein in dem Moment.
Lyrik, wie hier vorgetragen, verkommt zum Graus.
Entbehrt der Seriosität, bleibt nur Fragment,
Des Wunsches einen Satz zu führen zum Applaus.
So bleib ich schuldig, dem geneigten Lesewurm
Meinen Respekt, für die Geduld zu Lesen jetzt,
Dies scheinbar' Kunstprojekt, aus wirrem Wirbelsturm
Des struppig überreizten Hirns. Ohn' Sinn durchsetzt.
Grinst und lacht mit mir zusammen.
Freud Euch an den kunstvoll Dingen.
Wenn die Welt steht, bald in Flammen,
Ists zu spät, sich umzubringen.
©picture&poem by: ChapTer Kronfeld
30 Mai 2014
e-didaktik
e-didaktik
ein' menschen drang,
aus dem phantastisch' geistgepräge,
empfindet wunsch' mit unerfüllung, oft als schläge
gegen den eignen genius,
der güldne strahlkraft
möchte verströmen,
mit seinesgleichen, schicksalhaft.
erstgedachtes der ideen, aus des füllhorn' schoß,
zeigt der welt nun ihren,
initialen denkanstoß.
ernstlich kann das werk entstehen, mit der parzen wohl.
sockel trotzt gelungen.
nur des gegners sinn bleibt hohl.
prescht herbei, humanmyriaden,
spendet beifall.
diesem edlen gönner jauchzt hurra mit dröhnend knall.
alles wissen, dieses hehre,
das des menschen ziemt.
viel gelehrt an orten, durch computer, fernbedient.
vorsicht!
seht die zeiten die euch stehlen, hirn und bauch.
traut nie den sekunden.
erkennt!
regierungsmissbrauch.
doch vergesst niemals zu lernen,
rüstzeug brauchen wir.
ohne üppig kenntnis'
bleiben wir das herdentier.
©picture&poem by: ChapTer Kronfeld
13 Mai 2014
EISHEILIGE
![]() |
EISHEILIGE
Maienpuste tose poppig, gegen durstig' Seelenpein.
Geh nicht diesen nassen Winden auf den offerierten Leim.
Sinnlich heiter nur zum Zwecke unsrer Lüste, bringe heut
Trocknes Wetter ohne Regen, dass Gefühle hocherfreut.
Wirst dann hören, wiederkehrend, Festgesänge auf dein Tun.
Menschen tirilierend singen. Maienwetter, kein Monsun.
Jetzt die Welt, sie scheint in Ordnung, bis aufs Töten überall.
Schnaube kräftig dort an Orten, feg hinfort Humankrawall.
Derweil können wir genießen, kommend Juno bis August
Diese Zeit des herrlich' Sommer bringt im Rhythmus Vielen Lust.
Deine übertschwenglich Kräfte, milde Wirkung, streif' uns nur,
Lasst uns alle danke sagen, jetzt kann blühen die Natur.
©picture & poem by: HerrWortranken
11 Mai 2014
MUT-DER-TAG
MUT-DER-TAG
Dein mag'rer Busen, stillte Leiden.
Du hattest Buben, drei Töchterlein.
Zu jenen Steineklopferzeiten,
In Trümern, mutterseelenallein.
Heut lebt sie nicht mehr. Die Kinder alt.
Jugend entfleucht. Manch Wünsche, entzwei.
Fremde Gefühle, gruselig kalt.
Hoffnung auf Liebe, Leere vorbei.
Empathie, vererben, vorlebbar.
Jetzt Großmutter. Nur Enkel schaun rein.
Wo bleibt die Tochter seit einem Jahr?
Vergisst die Mutter, hängt nur am Wein.
© picture&poem by: ChapTer Kronfeld
07 Mai 2014
ODE AN DIE BUNDESKANZLERIN
ODE AN DIE BUNDESKANZLERIN
??? ?? ?????? ?????????? ??? ????.
???? ??? ??? ?????? ?????? ???,
?? ???? ??????? ????????????? ???
?????. ???? ??????? ???? ??????.
????????? ??? ???? ??? ????? ????,
???' ?? ??? ?? ?????????.
????? ????????? ???? ?? ?????,
??? ??? ?????? ????????' ??,
???????? ??????? ??? ??.
????? dAdA! ?????? ?? ????'
????? ????????? ??? ??? ?????.
???? ??? ???????? ?????? ????.
?? ??? ????????? ??????.
?????? ??.
???? ????? "??????",
??????? ?? ????.
?????????????????,
??????? ??? ???????????.
© picture & ode by: HerrWortranken
01 Mai 2014
mai
mai
heute.
ffffffffffdufffffffffft.
kein duft.
helligkeit kommt morgen.
des nächtigen rausches erwachen.
worte von vorgestern.
im schlaf des übermorgen
gehört.
© picture&poem by: ChapTer Kronfeld
29 April 2014
KORPULENTE DICKE
KORPULENTE DICKE
Feuchtkonzentrationen.
Schwalltreibend in unberührbaren Hochebenen der Elevation.
Übersättigte Tropfenmyriaden schleifen ihre feisten Torsi in longitudinalen Schwingungen quer durchs Land.
Einige suhlen als Knallchargen, mit den Eigenarten bedeutender Rampensäue, an Sichtkanten.
Präsentieren plumpärschig die Wölbungen, der unterseitigen Grenzschicht, abwärts darbietend.
Das Auditorium flüchtet dieser Dramaturgie der Boshaftigkeiten.
Exzessive Helligkeiten blenden Augen.
Ohrenbetäubende Brüller offerieren Beklommenheit.
Korpulent dickes Nass kommt von oben herunter.
Das Unwetter agiert über uns.
Ein blitziger Donner regnet.
© picture & poem by: HerrWortranken
28 April 2014
WASSER AM GEDANKENENDE
WASSER AM GEDANKENENDE
Flätschernde StrudeligkeitenIm Anblick des Hörauswurfes.
Feuchte löchrige Hüllen umstülpenSchaumdurchflutete Quirlungen.
Fontänen mit mäßigem Druck wandelnAls Wasserspiele im Dickicht der schwülstigen,Übersatten Wasseroberflächenluft.
Ein Hauch weht herüberZu der beobachtenden Riechsensorik.
Detektorzellen der InnenwandungLassen die zugehörenden NasenflügelIn ihrer Vibration erstarren.
LebertransumpfmuffigkeitOkkupiert den Lungenapparat.
Ich versuche michIn der Befähigung des Aufstehens.
Den Ort verlassen zu wollen,Beflügelt mein Muskelkorsett.
Ohnmacht drückt mich zur Erde.
Der Bewusstsinn überschreitet dunstig den GrenzwegZu einem unbekannten Aggregatzustand.
Zurück bleiben ZuständeGashafter GerücheMit flüssigen KomponentenEines verflüchtigendenKörperhaften Gedankens.
© picture & poem by: HerrWortranken
27 April 2014
NEBELLEBEN
![]() |
| © by HerrWortranken |
NEBELLEBEN
dunkel umhüllte die einsamkeit
eine ahnung erfühlte verschmelzendes sein
vervielfachendes schwanken verursachte dunst
hauch ward geboren
ein nichts, vereinigter kraft, beschleunigte zu etwas
konturloses quantum ungedachter ideen generierte ein ich
gleichförmige unordnung extrahierte helligkeit
in dem nachttaggleichwert* entstand nebel
der mittelste kleinarva* blähte negativ zu einer membranhaften äußeren begrenzung um die vorhandene gänze herum
die genese erdachte ihre genesis
© picture & poem by HerrWortranken
20 April 2014
DOPPELFESTTAGE
DOPPELFESTTAGE
Tage im saugenden Auwald der Gedanken.
Schwämme überschäumender Bilder der Erwartungen.
All dies liegt zeitlich vor Doppelfesttagen.
Manches erwacht wie ein unvergesslicher Loop in dir.
Am Ende kommen Stunden bewölkter Stimmungen.
Ungewohnt reizend, dir den Atem verweigernd
Vermeinst du in Augenblicken, Essiggeschmack zu denken.
Vermeinst du in Augenblicken, Essiggeschmack zu denken.
Ein Hüsteln vertreibt übergangslos alle Wirklichkeit dieser Vision.
Du wirst gedankenklar in deiner vermeintlichen Tatsächlichkeit.
Es ist ein anderer Tag.
© picture & poem by: HerrWortranken
13 April 2014
ALBUM [ababpöm]
ALBUM
A [-.-]1* a [-.-] a [-.-] a [-.-] a,
Bu [-.-] bum.
Ahhh.
A [-.-] a [-.-] Alb.
Bu [-.-] bubu [-.-] Bub [-.-] Bub.
Alp.
A [-.-] Bumm.
Alp [-.-] Macht [-.-] bumm.
Bubu sterrrrbt im Alptrumm.
Album ZUKLAPPP.
TOD.
____________________
1* Pause, ca 1 bis 2 Sek.
©picture & ababpöm by: HerrWortranken aka ChapTer Kronfeld
Abonnieren
Posts (Atom)
































